Cup-Finale verpasst

Glück auf der Platzsuche und Pech im Spiel für BSK

Bewegte Zeiten für Fußball-Westligist Bischofshofen. Während sich für die Pongauer auf der Suche nach einer neuen Heimstätte in der Nachbarschaft eine Tür auftut, hat das Team von Trainer Sean Caldwell Pech im Spiel. Der BSK scheiterte im Landescup-Halbfinale an Salzburger Liga-Klub Eugendorf.

Die Uhr tickt. Bis Mitte Mai hat der BSK noch Zeit, eine neue Spielstätte zu finden. Zuletzt hatte ja die Gemeindevertretung die örtliche Anlage einer neuen Sektion des Skiclubs zugesprochen. Wie schon länger gemunkelt, soll der Platz von Tenneck in Werfen ein Thema sein.

Obmann Robert Kramberger von 1. Klasse Süd-Sorgenkind Konkordiahütte bestätigt: „Wir befinden uns in Gesprächen und könnten uns unter gewissen Umständen vorstellen, dass der BSK bei uns spielt.“ Die Gemeinde hat dort wenig Mitspracherecht, weil die Anlage dem Eisenwerk Sulzau-Werfen gehört und der Verein sich selbst organisiert. Die Familie Reiter hat den Tenneckern ein Konzept vorgelegt, das durchaus Anklang findet. BSK-Macher Patrick Reiter bestätigt nur: „Ja, es gibt Gespräche.“

Während die Avancen zu einer neuen „Liebe“ in Sachen Platzfrage führen könnten, hat das Team Pech im Spiel. Denn im Landescup-Halbfinale scheiterte man auswärts überraschend an Salzburger Liga-Mittelständler Eugendorf – 0:2. Bachler traf früh nach Moser-Zuspiel, im Finish überhob Pichler den Keeper aus über 20 Metern zum Endstand. „Speziell vor der Pause war das dominant von uns. So stelle ich mir meine Mannschaft vor. Ich weiß ja, welches Potenzial sie hat. Ich glaube das ist unsere erstes Finale seit 2000 oder so“, war Sportvorstand Ivan Pecaranin begeistert. Wermutstropfen: Nach Artmüllers Verletzung im Abschlusstraining (Meniskus) schied Moser mit Muskelblessur aus, beendete Offenbacher das Spiel mit stark geschwollenem Kiefer.

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Im Finale sind wir klarer Außenseiter, aber man muss uns auch erst schlagen. In Tests haben wir zuletzt nie gegen Grünau verloren.

Eugendorf-Sportchef Ivan Pecaranin blickt voraus

Aufholjagd kam zu spät
Der Gegner im Landescup-Finale am 13. Mai in Hallein wird ein weiterer Westligist sein. Denn Wals-Grünau bezwang Ligarivale Kuchl im zweiten Semifinale knapp mit 3:2. „Das war aber hochverdient“, verwies Hausherren-Trainer Bernhard Huber-Rieder auf eine 3:0-Führung. Ein Alleingang von Lindner über links besorgte bald nach Wiederanpfiff das 1:0 in sehenswerter Manier, ehe Lapkalo und Dembele nachlegten. „Dann nehme ich Pertl für seinen verdienten Applaus runter und die kommen noch mal ran“, schilderte Huber-Rieder. Seidls Doppelpack im Nachschlag kam für die Tennengauer aber zu spät.

„Wir stehen erstmals im Finale. Das freut mich für die Jungen, die stark performt haben, genauso wie für mich, der ja erst frisch zum Verein gestoßen ist“, so der Coach. Sein Resümee: „Seekirchen und Kuchl schlagen musst du erst mal. Aber mit Eugendorf wartet noch eine sehr unangenehme Aufgabe auf uns.“

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