Es wird immer kurioser: Erst folgte die Absage der Nonnen-Reise nach Rom, jetzt sind die Schwester trotzdem beim Papst im Vatikan. Nun meldet sich Erzabt Jakob Auer zu Wort: Er verstehe die Vorgehensweise nicht und fragt sich, ob die Nonnen als Spielball für Eigeninteressen anderer fungieren ...
Die Absage klang eindeutig – doch kurz darauf fehlten die Schwestern im Kloster. Am Dienstag erklärte ein Sprecher der Schwestern von Goldenstein die von einem kleinen Kreis geplante Romreise offiziell für abgesagt, nahezu zeitgleich dürfte die Reise aber begonnen haben. Erzabt Jakob Auer (Stift St. Peter) zeigte sich irritiert: „Warum die Unterstützter die Öffentlichkeit falsch informiert haben, entzieht sich ebenso unserer Kenntnis, wie die Eigeninteressen jener Personen, die hinter dieser Aktion stehen.“
Auer verwies darauf, dass die Schwestern ihm mehrfach, auch schriftlich, versichert hätten, die Reise nicht anzutreten – zudem sehe die Konstitution ihrer Gemeinschaft eine solche Reise nicht vor.
Hinzu komme, dass eine Romreise nur mit Genehmigung des zuständigen Dikasteriums möglich sei. Diese liege „trotz anderslautender Aussagen des Sprechers der Schwestern“ nach Auskunft der zuständigen Stellen nicht vor.
Auer betonte, man sei „kurz vor Abschluss der Vereinbarung über den positiven Verbleib“ gewesen. Als die Schwestern am Dienstag nicht im Kloster waren, informierte Ordensoberer Propst Markus Grasl öffentlich. Auer fand später eine Nachricht eines Anwalts, wonach die Schwestern nach Rom gereist seien. „Seit Dienstag sind die Schwestern für mich nicht erreichbar“, sagte Auer und sprach von großer Sorge sowie einem „völlig offenen“ weiteren Weg.
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