Mit der Öffnung der Großglockner-Hochalpenstraße nach der Wintersperre geht’s im Nationalpark Hohe Tauern wieder rund. Und für die aktuell sehr umtriebigen Murmeltiere um Leben und Tod.
Bereits am Eröffnungswochende sorgten Sportwagen für quietschende Reifen, „Donuts“ wurden gedreht – alles mitten im sensiblen Naturraum des Nationalparks Hohe Tauern. Schon im Vorjahr hat die „Krone“ mit der Kampagne „Ich bremse auch für Murmeltiere“ auf diese Missstände aufmerksam gemacht und zu mehr Rücksicht im alpinen Raum aufgerufen.
Kritik an der Raserei kommt nun auch von prominenter Seite. Achim Mörtl, dreifacher Rallye-Staatsmeister findet klare Worte. „Wenn ich mir die Videos ansehe, dann muss ich sagen: Die können ja nicht einmal fahren. Wer schnell fahren will, sollte das auf abgesperrten Strecken tun – und zuerst ein Fahrtraining machen.“
Denn die Raserei im Hochgebirge hat oft schlimme Folgen für die Tierwelt. Gerade im Frühjahr beginnt eine sensible Phase. Tierschützerin Martina Gebert appelliert daher an die vielen Gäste der Hochalpenstraße: „Fuß vom Gas, die Murmeltiere sind schon wieder unterwegs.“ Denn die Tiere laufen nicht nur über die Straße, welche oft ihre Reviere durchquert, wenn sie auf Futtersuche sind.
Nach Winterschlaf besonders „umtriebig“
„Nach dem Winterschlaf beginnt die Paarungszeit, deshalb sind die Murmeltiere aktuell besonders mit Partnerwahl und Revierkämpfen beschäftigt“, so Martina, die auch heuer wieder Position beziehen wird, um zigtausende Autofahrer auf die putzigen, tierischen Bergbewohner aufmerksam zu machen.
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