„Krone“-Gemeindeserie

Ort der Skiweltmeisterschaft wird aufgepeppt

Salzburg
29.04.2026 18:00

Saalbach – der Austragungsort der Ski-Weltmeisterschaft 2025 – bekommt eine Rundum-Kur: Bagger und Bauarbeiter tummeln sich derzeit statt Touristen im Ortszentrum – ein erster von drei Sanierungsabschnitten. Zudem darf sich die Gemeinde auf neue Energieversorgung freuen...

Wenn Alois Hasenauer derzeit aus dem Fenster schaut, sieht er Bagger, Lkw und jede Menge aufgerissene Straßen. Der Saalbacher ÖVP-Ortschef blickt gerade auf den ersten Schritt einer umfassenden Dorfsanierung. 1,2 Millionen Euro nimmt die Gemeinde in die Hand, um das Zentrum aufzupeppen.

Die Baustelle im Ortszentrum wird bis Juni andauern.
Die Baustelle im Ortszentrum wird bis Juni andauern.(Bild: Kerstin Jönsson)

Warum? Hasenauer: „Wir wollen dem Ort wieder neuen Glanz verleihen. So wie wir das in Hinterglemm schon gemacht haben.“ Es ist der erste von drei geplanten Abschnitten. Die Arbeiten finden freilich in der Zwischensaison statt. Aktuell sieht man im Saalbacher Zentrum keine Touristen, dafür viele Bauarbeiter. Bis Juni dauert die erste Etappe.

Gemeinde will weg vom Gas und hin zu Fernwärme
Doch nicht nur die Optik ändert sich, wie der Bürgermeister verrät: „Wir legen auch Leitungen für die Fernwärme.“ Der Grund ist simpel: Die Gemeinde will weg von den vielen Gasthermen, die aktuell die Betriebe, Lifte oder Häuser versorgen. Hierzu hat der Kärntner Energieversorger Kelag gemeinsam mit dem Raiffeisenverband eine Energiegesellschaft gegründet. Per Biomassekraftwerk soll der Ort so mit grüner Fernwärme versorgt werden. Im Ski-WM-Ortsteil Hinterglemm ist selbiges bereits verlegt.

Die Volksschule wurde bereits neu gebaut – die Gemeinde kann ihre Pflichtaufgaben erfüllen.
Die Volksschule wurde bereits neu gebaut – die Gemeinde kann ihre Pflichtaufgaben erfüllen.(Bild: Kerstin Jönsson)

Saalbach ist mit seinen 2900 Einwohnern eine recht kleine Gemeinde. Ein Jahresbudget von 29 Millionen Euro ist für diese Größe recht üppig. Doch der Ort hat rund 19 Millionen Euro Schulden, was Hasenauer wie folgt erörtert: „Schulden sind per se nichts Schlechtes. Mit unserer freien Finanzspritze von 25 Prozent, also rund fünf Millionen Euro, kommen wir immer den Verpflichtungen nach. Damit ist auch Modernisierung immer möglich.“

So hat die Gemeinde bereits die Volksschule neu gebaut und den Kindergarten erweitert. Die Zentrumsgarage und die gemeindeeigene Kläranlage sollen in den nächsten Jahren folgen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Salzburg

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung