US-Präsident Donald Trump hat während des zeremoniellen Empfangs für König Charles III. und Königin Camilla eine überraschende Erinnerung aus seiner Familie preisgegeben.
Das Königspaar wurde am Montag von Trump und First Lady Melania zum mehrtägigen Staatsbesuch in Washington empfangen. Er gilt als diplomatischer Drahtseilakt. Trump, bekanntlich ein großer Fan der britischen Royals, hatte die britische Regierung zuletzt immer wieder unter anderem wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg kritisiert. In London hofft man, dass der König das Verhältnis wieder in eine positive Richtung lenken kann.
Der US-Präsident scheint jedenfalls in bester Stimmung zu sein. „Meine Mutter war verliebt in Charles“, schwärmte er in einer Rede vor dem Weißen Haus. Und fügte hinzu: „Kann man das glauben? Unglaublich, ich frage mich, was sie jetzt denkt.“ Kurz zuvor hatte er von den schottischen Wurzeln seiner Mutter auf den schottischen Hebriden erzählt.
„Meine wundervolle Mutter, Mary MacLeod, wurde in Stornoway, Schottland, auf den Hebriden, geboren. Das ist, was sie das echte Schottland nennen“, sagte der Republikaner, nachdem Charles, Camilla und First Lady Melania neben ihm auf einem Podium Platz genommen hatten. „Sie kam mit 19 Jahren nach Amerika und traf meinen unglaublichen Vater“, fuhr Trump fort.
Seine Mutter habe royale Events mit Queen Elizabeth II. stets gebannt am Fernseher verfolgt, erinnerte sich der US-Präsident. Sie habe dann gesagt: „Schau Donald, wie schön das ist!“ und „Charles, der junge Charles, er ist so süß.“
Charles will vor US-Kongress zur Einigkeit aufrufen
Unterdessen wird eine Charles-Rede vor dem US-Kongress mit Spannung erwartet. Dabei will der britische König vor dem Hintergrund der angespannten amerikanisch-britischen Beziehungen zum Zusammenhalt beider Länder aufrufen. Wie britische Medien bereits berichteten, wird er die bilaterale Verbindung als Geschichte der „Versöhnung und Erneuerung“ bezeichnen. Zudem werde er von „einer der bedeutendsten Allianzen der Menschheitsgeschichte“ sprechen.
Trotz mancher Differenzen in der Vergangenheit – Unabhängigkeitskrieg der Kolonien, Loslösung und Gründung der USA – hätten die gemeinsamen Traditionen der Verbündeten dazu geführt, dass „unsere beiden Länder immer wieder Wege gefunden haben, zusammenzukommen“, heißt es den Berichten zufolge im Manuskript der Rede. Die Beziehungen in den Bereichen Verteidigung, Nachrichtendienste und Sicherheit würden „nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten gemessen“.
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