Unter Drogenverdacht

19-Jähriger ohne Schein verursacht Unfall auf A14

Vorarlberg
29.04.2026 09:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone
Auf der A14 bei Nüziders (Vorarlberg) kam am Dienstagabend ein junger Autofahrer von der nassen Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitschiene. Er und sein Beifahrer wurden verletzt. Der Lenker besitzt keinen Führerschein und steht unter Suchtmittelverdacht. Die Autobahn war stundenlang gesperrt.

Zugetragen hat sich der Vorfall laut Informationen der Polizei am Dienstagabend gegen 19 Uhr auf der Rheintalautobahn A14. Im Gemeindegebiet von Nüziders verlor ein 19-jähriger Pkw-Lenker in Fahrtrichtung Deutschland die Herrschaft über sein Fahrzeug. Der Wagen, in dem auch ein 20-jähriger Beifahrer saß, geriet ins Schleudern und kollidierte seitlich mit der Leitschiene. Als mutmaßliche Ursache gelten die regennasse Fahrbahn in Kombination mit abgefahrenen Reifen.

Die A14 war stundenlang gesperrt.
Die A14 war stundenlang gesperrt.(Bild: Mathis Fotografie)
Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen und mehrere Meter weggeschleudert.
Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen und mehrere Meter weggeschleudert.(Bild: Mathis Fotografie)
Das zerstörte Fahrzeug des 19-Jährigen.
Das zerstörte Fahrzeug des 19-Jährigen.(Bild: Mathis Fotografie)

Motorblock herausgerissen
Durch die Wucht des Aufpralls erlitten beide Insassen Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden, der Motorblock wurde bei dem heftigen Anprall sogar aus dem Fahrzeug gerissen und kam etliche Meter weiter zum Stillstand. Auch die Leitschiene sowie ein Verkehrsschild wurden massiv beschädigt.

Lenker ohne Fahrerlaubnis
Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, war der 19-jährige Lenker nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem besteht der Verdacht, dass er unter Suchtmitteleinfluss stand. Er wird angezeigt. Die A14 musste für die Bergungs- und Aufräumarbeiten bis 22.08 Uhr teilweise gesperrt werden. Im Einsatz standen fünf Polizeistreifen, der Helikopter Libelle, 35 Mann der Feuerwehr, zwei Rettungsteams sowie die ASFINAG.

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