„Es war ein Fehler, Mutter zu werden“: Viele Frauen erleben solche Gedanken isoliert, begleitet vom schlechten Gewissen, dass diese Gefühle überhaupt existieren. Zwei Familienberater aus Oberösterreich im Gespräch über ein Tabu, das keines sein sollte.
Frühstück, Blumen und Gedichte: Nicht für alle Mütter war der vergangene Muttertag ein Grund zum Feiern. Studien aus Deutschland zeigen, dass etwa zwanzig Prozent der Befragten ihre Entscheidung für Kinder bereuen. Hinter dieser Zahl steckt nicht etwa keine fehlende Liebe, sondern ein schmerzhafter Zwiespalt: Man liebt sein Kind sogar sehr – aber nicht das Leben, das mit der Mutterschaft einhergeht. Den Alltag voller Verantwortung und Einschränkungen statt Freiheit und Selbstbestimmung. Ein Tabu, das kaum ausgesprochen wird und doch einen Namen hat: „Regretting motherhood“ (zu Deutsch: Bereuen der Mutterschaft).
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