Große Kartons, aber deutlich weniger Inhalt als erwartet. Ein Test der Arbeiterkammer Oberösterreich von Waschmittelpulvern zeigt, dass zahlreiche Produkte erhebliche Luftanteile in ihren Verpackungen aufweisen. Bis zu 43 Prozent des Kartonvolumens bestehen bei bekannten Markenprodukten aus leerem Raum.
Immer wieder beschweren sich Konsumenten bei der AK OÖ. Sie ärgern sich einerseits über die unnötige Verpackung und die damit verbundene Ressourcenverschwendung und Umweltbelastung. Andererseits fühlen sich viele von sogenannten „Mogelpackungen“ in die Irre geführt.
Keine gesetzliche Obergrenze
Derzeit gibt es in Österreich keine spezielle gesetzliche Obergrenze dafür, wie viel Luft in Waschmittelpackungen – oder auch sonstigen Verpackungen – enthalten sein darf. Es müssen nur die Füllmenge und die Anzahl der Waschgänge korrekt angegeben werden, so die AK.
„Es ist wegen des Staubs“
Gerade bei Waschmitteln, die oft in großen Mengen verkauft werden, könnte eine kompaktere Verpackung erhebliche Mengen an Kartonmaterial einsparen. Der Leerraum in den Verpackungen wird von den Herstellern häufig mit produktionstechnischen Gründen, Transportschutz, Dosierbarkeit und Schutz für Verbraucher bei Staubentwicklung beim Öffnen der Packung begründet.
Das können die Kunden tun
Die AK-Konsumentenschützer empfehlen, beim Einkauf nicht nach der Größe der Verpackung zu gehen, sondern auf die angegebene Anzahl der Waschgänge sowie den daraus berechneten Preis pro Waschgang zu achten. Dieser zeigt am zuverlässigsten, welches Produkt tatsächlich günstig ist. Im aktuellen Vergleich liegt der Grundpreis pro Waschgang zwischen 12 Cent und 42 Cent
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