StifterHaus Linz

Die ersten Schreibversuche von Rainer Maria Rilke

Oberösterreich
12.05.2026 16:00

Rainer Maria Rilke neu entdeckt: Der große Dichter verbrachte einige Monate in Linz, er soll hier sogar seine ersten Zeilen geschrieben haben. Die Ausstellung „bin von Herzen gern hier“ widmet sich dieser Episode – und präsentiert Rilke als Nervenkünstler unserer Zeit: zerrissen, sehnsüchtig, existenziell.

Was macht Rainer Maria Rilke (1875 bis 1926), einen der größten deutschsprachigen Dichter, bis heute so gegenwärtig? Ungebrochen begeistert er mit poetischen Werken wie „Die Sonette an Orpheus“ oder „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“.

Was kaum jemand weiß: Er verbrachte mehrere Monate in Linz. Anlässlich des 100. Todestages widmet sich eine Ausstellung im StifterHaus Rilkes sogenannter „Linzer Episode“.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung(Bild: Otto Saxinger)
(Bild: Otto Saxinger)

Nach der Kindheit in Prag und für ihn quälenden Jahren in den Militärschulen St. Pölten und Mährisch Weißkirchen verbrachte Rilke 1891/92 mehrere Monate in Linz, wo er die Handelsschule besuchte und erste Gedichte verfasste. Und er lernte die Liebe kennen.

1896 kam er zur Sommerfrische ins Salzkammergut und ließ sich dort ebenfalls inspirieren.

Fotos, Briefe, Texte, Zeichnungen und andere Dokumente aus der Frühzeit beleuchten in der Ausstellung, die bis 5. November geöffnet ist, das familiäre und soziale Umfeld Rilkes und geben Einblicke in seine Initiation als Schreibender von Weltruhm.

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