Heute bricht Hans Goger (60), Burgenlands Bergsteiger Nummer eins, mit einem kleinen Expeditionsteam Richtung Nepal auf, um im höchsten Gebirge der Erde neue Abenteuer zu bestehen.
Vom Dach der Welt hat man den besten Überblick! So sieht es Hans Goger. Er spricht aus eigener Erfahrung. Immer wieder zieht es den Extremsportler aus dem Bezirk Oberwart in die „Heimat des Schnees“, wie der Name Himalaja aus der Sprache Sanskrit übersetzt wird.
Die höchsten Punkte der Erde
In diesem mächtigen Reich erheben sich zehn der 14 Berge der Erde, deren Gipfel die Achttausender-Marke überragen, darunter der Mount Everest mit 8848 Metern. Als erster Burgenländer stand Hans Goger am 2. Juni 2005 um exakt 8.30 Uhr auf diesem höchsten Punkt unseres Planeten. Damals in 8850 Metern Höhe hisste er die rot-goldene Fahne seiner Heimat. Bis heute ist Hans Goger der einzige Burgenländer, der diesen atemberaubenden Moment erleben durfte.
„Göttin des Türkis“ im Fokus
Heute startet der Top-Bergsteiger ein neues, spannendes Nepal-Abenteuer. Das ehrgeizige Ziel ist der Mera Peak (6476 m) – östlich des Ortes Luka, Ausgangspunkt für die meisten Trekking-Touren in die Everest-Region. Begleitet wird Hans Goger von seinen Landsleuten Astrid Pfeifenberger und Gerhard Pichler sowie den Steirern Sepp Galler und Erich Schriebel. Vorausgesetzt wird Konditionsstärke genauso wie der sichere Umgang mit Pickel und Steigeisen.
„Das letzte Camp, das Sturmlager, liegt bereits am Gletscher, übernachtet wird im Zelt“, erklärt das Österreicher-Team. Wer die Strapazen auf sich nimmt, wird mit grandiosen Aussichten auf fünf Achttausender belohnt. Einen davon, den Cho Oyu (8188 m), hatte Hans Goger vor fast genau 29 Jahren erklommen, konkret am 3. Mai 1997: „Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Wenn der Himmel klar ist, habe ich einen ungetrübten Blick zur ,Göttin des Türkis’, wie Cho Oyu genannt wird.“
Der Geschriebenstein ruft
Verschnaufpause gönnt sich Hans Goger keine. Kaum kehrt er mit seinen Weggefährten aus Nepal zurück, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Am 25. Mai lädt der Mera-Peak-Eroberer zum Pfingstmarsch samt Radtour – Eröffnung der Hubert-Reschl-Hütte und der Natur-Arena Geschriebenstein inbegriffen. Treff ist der Dreiländerstein Willersdorfer Schlucht für Wanderer um 3 Uhr und für Radfahrer um 8 Uhr.
Die Route führt 40 Kilometer über Stadtschlaining, Schönau, Königsbrunnen und Hirschenstein bis zur Hütte. „Die Gehzeit wird acht bis zehn Stunden betragen, Radler schaffen die Strecke in zwei Stunden“, lässt Hans Goger wissen. Wer mitgehen will, kann sich der Gruppe bei jeder Zwischenstation anschließen. Auskünfte erteilen die Naturfreunde Burgenland unter 02682/775-252.
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