Hunderte auf Suche
Gewaltverbrecher entführt Mädchen aus ihrem Bett
Seit dem Wochenende sucht die Polizei im Outback rund um die Kleinstadt Alice Springs intensiv nach der fünfjährigen Sharon. Das Mädchen verschwand in der Nacht auf Sonntag. Ermittler gehen davon aus, dass sie entführt wurde. Verdächtigt wird ein 47-Jähriger.
Der 47-Jährige soll dabei gesehen worden sein, wie er mit Sharon G. „Hand in Hand“ das Haus verlassen habe. Die beiden sollen zu Fuß unterwegs sein und sich noch in der Umgebung von Old Timers Town Camp aufhalten. Dort leben vor allem indigene Einwohner.
Dutzende Menschen beteiligen sich freiwillig an der Suche nach dem Mädchen, das der eben erst aus der Haft entlassene Verdächtige direkt aus ihrem Heim und aus ihrem Bett entführt haben soll.
Nach Angaben der Polizei hatte der Verdächtige Jefferson L. eine rund 18-monatige Gefängnisstrafe wegen schwerer Gewaltdelikte verbüßt. Er soll eine „lose Verbindung“ zur Familie des Kindes gehabt haben.
Gefährliche Bedingungen in der Wildnis
Mit jeder Stunde wächst die Sorge. Noch halten die Beamten nach eigenen Angaben an der Hoffnung fest, dass das Mädchen noch am Leben ist. Die Suche gestaltet sich aber schwierig: Das Gelände ist unübersichtlich, das Gras teils hoch, die Temperaturen schwanken stark zwischen kühlen Nächten und heißen Tagen. Für ein fünfjähriges Kind können diese Bedingungen schnell gefährlich werden.
Suche mit Drohnen und indigenen Fährtensuchern
Hunderte Einsatzkräfte durchkämmen ein unwegsames Gebiet aus dichtem Buschland – zu Fuß, mit Geländemotorrädern, Pferden, Drohnen und Hubschraubern. Auch erfahrene indigene Fährtensucher sind im Einsatz.








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