Duo feierte Comeback

Austria Salzburg mit erstem Sieg seit Mitte März

Sport
25.04.2026 16:30

Austria Salzburg kehrte am Samstagnachmittag in der 2. Liga auf die Siegerstraße zurück. Entscheidend war gegen Kapfenberg am Ende neben dem starken Tormann auch eine Freistoßvariante, an der ein Betreuer großen Anteil hatte. 

Im Vergleich zum 1:1 bei den Young Violets vergangene Woche änderte Austria Salzburgs Trainer Christian Schaider seine Startelf gegen Kapfenberg an zwei Positionen. Manuel Kalman musste wieder Simon Nesler-Täubl im Tor weichen, dazu nahm Sebastian Aigner im Heimspiel in der 2. Liga die Position von Denis Kahrimanovic im zentralen Mittelfeld ein.

Spieler herzten Austria Salzburgs Co-Trainer 
Im zum dreizehnten Mal in dieser Saison ausverkauften Max Aicher Stadion verzeichnete Florian Rieder eine der ersten Möglichkeiten der Partie. Der ehemalige Bundesliga-Kicker kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, jagte den Ball aber Richtung Container außerhalb des Stadions. In der 22. Minute bejubelte die Austria den Führungstreffer. Nach einer idealen Freistoßvariante über mehrere Stationen vollendete Paul Lipczinski per Direktabnahme ins Eck.

Die Mannschaft herzte daraufhin Co-Trainer Peter Urbanek, der für die Standards zuständig ist. Nach Schlusspfiff musste Coach Schaider lachen. „Wir probieren es schon die ganze Saison, den Trick in ein Tor umzumünzen. Jetzt hat es geklappt. Aber er (Urbanek, Anm.) hat dann gleich gesagt, dass es nicht die Variante ist, die wir trainiert haben.“ Wie sein Assistent danach selbst mit einem Lächeln bestätigte, handelte es sich um eine Kombination aus mehreren Varianten. 

Austria Salzburgs Trainer Christian Schaider.
Austria Salzburgs Trainer Christian Schaider.(Bild: GEPA)

In der 38. Minute klingelte es beinahe erneut im Tor der Gäste. Nach einer Flanke scheiterte Lipczinski zunächst noch an Kapfenberg-Tormann Vinko Colic, der Nachschuss des Offensivmannes ging knapp am Kasten vorbei. Die beste Chance der Steirer in den Schlussminuten der ersten Halbzeit hatte Jose Rostas. Tormann Nesler-Täubl konnte seinen Schuss von außerhalb des Strafraums aber halten (43.). So ging es mit einer 1:0-Führung der Austria in die Kabinen. 

In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit kamen beide Teams immer wieder zu (Halb-)Chancen. Bei den Hausherren erwies sich Goalie Nesler-Täubl als Rückhalt, auf der Gegenseite aber auch Colic, der gegen Moritz Eder nach Zuspiel von Marinko Sorda hielt.  

Austria Salzburgs Tormann stand im Mittelpunkt 
Mitte der zweiten Halbzeit wechselte Austrias Trainer Schaider dreifach. Daniel Bares kam ebenso in die Partie wie der Dienstälteste bei den Violetten, Luka-Nils Sandmayr, und Denizcan Cosgun, den der Verein bekanntlich gerne halten möchte. Die beiden Letztgenannten feierten dabei ein Comeback nach ihren Verletzungspausen. Gefährlich wurden danach aber vor allem die Gäste. 

Austria Salzburgs Rückhalt gegen Kapfenberg: Simon Nesler-Täubl.
Austria Salzburgs Rückhalt gegen Kapfenberg: Simon Nesler-Täubl.(Bild: GEPA)

Bei einem Pass in die Schnittstelle agierte die Austria defensiv unsauber, Kapfenbergs Marco Pranjkovic verfehlte mit seinem Lupfer aber das Gehäuse. Wenige Augenblicke später hatten die Gäste-Fans wieder den Torschrei auf den Lippen, es blieb aber beim 1:0 des Gastgebers. Wie auch nach teils riesigen Chancen in der Schlussphase auf beiden Seiten, die aber ungenutzt blieben. So musste Nesler-Täubl auf der Linie zupacken, scheiterte Florian Rieder in der Nachspielzeit an der Stange.

Einstelliger Tabellenplatz
Am Ende blieb es beim 1:0. „Wir haben uns in gewisser Weise belohnt“, sagte Sportchef Roland Kirchler. Austria Salzburg fuhr damit zum ersten Mal seit dem Derby-Erfolg gegen den FC Liefering am 13. März einen „Dreier“ – es folgte eine Niederlage und zuletzt vier Unentschieden in Serie – in der 2. Liga ein. Die Violetten belegen nach 26 gespielten Runden Platz neun in der Tabelle. 

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