Salzburgs Frauen starten in Meisterrunde. Dort warten jetzt nur noch Duelle mit den besten Teams des Landes. Um den Traum von Platz drei zu realisieren, braucht es noch die eine oder andere Steigerung.
Damit hätte der Verein niemals gerechnet, umso größer ist die Vorfreude bei Salzburgs Frauen, bei der Samstag beginnenden Meisterrunde der Bundesliga dabei zu sein. In Hin- und Rückspiel geht es gegen Austria, St. Pölten und Sturm. Das Ziel? „Den dritten Platz holen“, erklärte Aldina Hamzic zuletzt. Denn dieser würde für das internationale Geschäft reichen.
Trotz des starken Grunddurchgangs haben die Bullen in der Meisterrunde noch Verbesserungspotenzial:
Athletik: Das Team von Trainer Dusan Pavlovic ist eines der jüngsten in der Liga. Dementsprechend ist klar, dass die eine oder andere Spielerin in der Athletik noch zulegen kann. „Wir wollen jede einzelne besser machen. Das ist der Zugang“, erklärt der Coach.
Duelle mit Topteams: Gegen die Topteams Austria, St. Pölten und Sturm gab es in den bisherigen sechs Saisonduellen nur einen Punkt. Wollen die Salzburgerinnen in der Meisterrunde bestehen und die Chance auf Platz drei wahren, müssen sie auch gegen die „Großen“ punkten. „Wir wollen auch gegen die Besten unser Spiel durchziehen“, gibt es Pavlovic vor.
Zuschauer: Zum Start in die Saison waren in der Akademie Liefering rund 300 Zuschauer dabei. In den Wintermonaten blieben einige Sitze aber leer. Im Frühjahr waren in zwei Liga-Heimspielen 250 bzw. 300 Fans dabei. Zuletzt im Cup-Halbfinale gegen den LASK kamen 413 Leute, die für sehr gute Stimmung sorgten. Das haben sich die erfolgreichen Spielerinnen in der Meisterrunde, die Samstag gegen Sturm Graz (14 Uhr) startet, öfter verdient.
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