Ein FPÖ-Nationalratsabgeordneter und seine Partnerin gerieten sich Freitagfrüh in Wien in die Haare. Die Polizei schritt ein – und der Politiker zog als „Verlierer“ verletzt von dannen ...
Blaue Politiker aus dem schwarzen Niederösterreich überschreiten auffällig oft in der Bundeshauptstadt eine rote Zone. 2021 wurde ein ehemaliger FPÖ-Klubobmann nach einer Anti-Corona-Demo betrunken am Steuer aus dem Verkehr gezogen, 2024 schrottete ein Landtagsabgeordneter „blau“ seinen Tesla auf der Nordbrücke – und jetzt hat es der Herr Ingenieur schwer.
Denn Ing. Harald Thau, seines Zeichens Nationalratsabgeordneter, und seine Lebensgefährtin gerieten sich Freitag frühmorgens in die Haare. Und das mitten auf der Straße in Wien-Margareten. Was zu der Familien-Prügelei geführt hat, ist (derzeit) nicht bekannt. Die Auseinandersetzung war jedoch derart heftig, dass geschockte Passanten die Polizei alarmierten.
Spoiler: Als „Gewinner“ stieg die Lebensgefährtin aus dem Ring gegen das Mitglied des Landesvorstandes des Ringes Freiheitlicher Jugend NÖ. Die Frau blieb unverletzt. Ihr 40-jähriger Partner erlitt Verletzungen an den Händen und im Gesicht.
Es hagelte gegenseitige Anzeigen wegen Körperverletzung – gegen Harald Thau wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.
Freilich kam das Duo nach Stunden der Ernüchterung – weil es auch keinen Tau davon hatte, welche Auswirkung die Eskalation nach sich zieht – zu dem Entschluss, die „Sache“ auf sich beruhen zu lassen. Beide zogen die Anzeige zurück – er stellte einen Antrag auf Aufhebung des Betretungs- und Annäherungsverbotes.
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