Am Areal in Hernals dürfen Fußballer und Co. weiter spielen, versichert die Post nun in einer Aussendung. Warum das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Seit Monaten kämpft der Postsportverein (Post SV) um den Fortbestand des gleichnamigen Sportplatzes. Der Eigentümer, die Post AG, will das 15 Hektar große Areal neu ausschreiben – EU-weit. Und verlängert den Pachtvertrag mit dem Verein nicht.
Gut möglich also, dass künftig ein anderer Betreiber den Platz bespielen wird. Eine Zitterpartie für die 5000 Mitglieder des Vereins. Nun sichert die Post in einer Aussendung zwar zu, dass die Fläche weiterhin Heimat für den Vereinssport bleiben soll. In Hernals sorgt das nur für „leichtes Aufatmen“, sagt Eva Bauer, Mitbegründerin der Initiative „Rettet den Post SV“.
Ja, aber...
In der vermeintlichen Zusicherung erkennt sie einen Haken: Ein Teil der Fläche wird nämlich wohl gewerblich, der andere gemeinnützig ausgeschrieben.
Die Post wiederholte damit, was bereits bekannt war: dass ein Bereich gewiss Sportfläche bleibt. Was mit dem Rest des Areals passiert, ist ungewiss. Immer wieder wurde die günstige Lage des Areals für Wohnraum betont. Auch darüber, ob der Verein den Platz weiter pachten darf, werden die Mitglieder weiter im Dunkeln gelassen.
Ende Juni soll das Ausschreibungsverfahren dann starten. Auch der Post SV wird sich mit einem umfassenden Konzept bewerben. Bis dahin bleibt nichts anderes, als zu Harren und Hoffen.
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