Bernd Strobl vergleicht den burgenländischen Landeshauptmann mit US-Präsident Trump und legt ihm den Rücktritt nahe. SPÖ-Klubobmann Roland Fürst reagiert empört.
Einmal mehr übte ÖVP-Klubobmann Bernd Strobl scharfe Kritik an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Strobl: „Heraus kommt nur Chaos“
Dabei spricht er von „bewusster Irreführung der Öffentlichkeit“ und „verlorener Glaubwürdigkeit“, wenn er die Themen Neue Eisenstädter, Commerzialbank und Herzchirurgie streift. „Doskozil ist wie ein Kind, das ein Spielzeug haben will und bereit ist, jeden Preis dafür zu zahlen“, sagt Strobl, der Gemeinsamkeiten mit dem US-Präsidenten ortet: „Auch Trump macht, was er will. Er erzählt irgendwelche Geschichten und ignoriert Expertenmeinungen. Heraus kommt nur Chaos.“
Strobl wirft die Frage auf, ob ein Verbleib Doskozils in der Politik noch sinnvoll sei. Und beantwortet sie selbst: „Wenn ich die Bevölkerung und den Landtag jahrelang bewusst belogen hätte, wüsste ich genau, was zu tun ist.“
Fürst: „ÖVP lenkt vom eigenen Versagen ab“
Postwendend kontert SPÖ-Klubobmann Roland Fürst: „Ein weiterer letztklassiger und peinlicher Anpatzversuch. Die ÖVP versucht seit Monaten, mit haltlosen Unterstellungen, Unwahrheiten und Polemik vom eigenen Versagen abzulenken.“
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