Nach der abgelehnten Diversion wurde nun ein Termin für den Untreue-Prozess gegen den ehemaligen Linzer Bürgermeister Klaus Luger fixiert. Am 3. Juli muss er sich im Zusammenhang mit einem Gutachten rund um den Bewerbungsprozess vor Gericht verantworten.
Klaus Luger wird vorgeworfen, als die Weitergabe von Hearingfragen im Auswahlverfahren für die LIVA-Geschäftsführung an den schließlich zum Zug gekommenen Dietmar Kerschbaum bekannt wurde, noch als Bürgermeister ein Rechtsgutachten dazu in Auftrag gegeben zu haben – wissend, dass er selbst die undichte Stelle war.
Mittlerweile hat er die 19.000 Euro für das Gutachten zurückgezahlt. Am 8. Dezember hätte er sich wegen Untreue vor Gericht verantworten müssen, das Gericht bot zuvor die Diversion über 20.000 Euro an.
Diversion wurde gekippt
Doch die Diversion wurde schließlich durch das Oberlandesgericht gekippt. Luger muss sich doch vor dem Gericht verantworten. Am 3. Juli ab 9 Uhr wird es die Einvernahme des Beschuldigten und Zeugeneinvernahmen des ehemaligen Rechtsvertreters, zweier damaliger Aufsichtsratsmitglieder der LIVA und des ehemaligen kaufmännischen Geschäftsführers der LIVA geben, gab das Landesgericht Linz nun bekannt. Der Strafrahmen beträgt bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.
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