Die meisten Kunden ordern Burger, Pommes und Co. über die digitalen Bestellbildschirme in den Filialen – weshalb, erklärt der Technologie-Direktor von McDonald´s. Bei den ÖBB werden Automaten zum Ticketkauf hingegen immer unbeliebter.
„Einen Burger bitte“ – das kommt heute nur mehr wenigen über die Lippen. Denn 80 Prozent der Bestellungen in den Filialen der Fast-Food-Kette McDonald’s laufen über die digitalen Bestell-Bildschirme. Arman Manutscheri, Technologie-Direktor bei McDonald’s, erklärt die Beliebtheit der Bestellsäulen so: „Oft entsteht in Bestellsituationen ein Stress, wenn man zum Beispiel mit zwei Kindern dasteht und hinter einem ist eine lange Schlange. Die Bestellsäulen entschleunigen den Prozess.“
Der Befürchtung, durch die Automaten fielen Jobs weg, widerspricht Manutscheri: „Wir haben mehr Personal in den Restaurants denn je“ – die Mitarbeiter würden nun andere Aufgaben wahrnehmen als das „reine Eintippen der Bestellungen.“
Das Nutzungsverhalten hat sich verändert. Am Anfang haben wir die Gäste beim Bestellen über die Bildschirme begleitet.

Arman Manutscheri, Technologie-Direktor bei McDonald’s
Bild: McDonald´s
Automaten als „Entlastung für Arbeitsmarkt“
Automaten wie jene bei McDonald’s sind Teil der „User Experience“, also der Benutzererfahrung – ein wichtiges Feld für viele Unternehmen. Auf Einladung des Linzer Automatisierungsspezialisten Keba beschäftigte sich eine Runde von Managern mit dem Thema. „Eine gute Benutzererfahrung macht Dinge einfacher und bedeutet, dass wir den Arbeitsmarkt entlasten können“, sagt Keba-Chef Christoph Knogler mit Blick auf den Fachkräftemangel.
Auf Automaten zum Ticketkauf setzen auch die ÖBB. Interessant ist: Vor zehn Jahren kauften noch 60 Prozent der Passagiere ihre Fahrkarten über die Automaten an den Bahnhöfen – heute sind es nur mehr 30 Prozent. Dafür hat der Online-Ticketkauf von 18 auf 60 Prozent stark zugelegt. Nur mehr jeder Zehnte kauft seine Fahrkarte hingegen an der mit Mitarbeitern besetzten Kassa.
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