Zweieinhalb Jahre dauerte es, bis nun heute der Prozess rund um den tödlichen Felssturz von Steyr-Christkindl starten konnte. Es gab umfangreiche Gutachten zu erstellen, und diese zu erläutern, wird auch bei der Verhandlung dauern. Daher ist dieser für zwei Tage angesetzt.
Angeklagt sind einerseits der Geologe (61), der die Gefährlichkeit des absturzgefährdeten Mega-Felsens beurteilt hatte, und der Senior-Chef (59) jener Kärntner Firma, die das Gestein abtragen sollte.
Auch Vater eines Verunglückten angeklagt
Geklärt werden muss, ob sie hätten absehen können, dass der 3000-Kubikmeter-Felsen, der sich im Februar 2023 löste, so locker saß, dass er von alleine abgehen würde. Unter den Felsmassen wurden zwei Personen, ein 64-Jähriger und ein 31-Jähriger – letzter war Junior-Chef des Unternehmens – begraben. Sein Vater muss sich auch verantworten.
Bis zu zwei Jahre Haft möglich
Vorgeworfen wird den Angeklagten fahrlässige Tötung, im Falle eines Schuldspruchs drohen bis zu zwei Jahre Haft. Das Urteil ist für Freitag zu erwarten. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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