Beim Campus Borromäum in Salzburg-Parsch mit rund 1000 Schülern und Kindergartenkindern ist ein reservierter Grünstreifen für eine bessere Verkehrslösung immer noch ungenutzt. Eltern schlagen nun Alarm. Muss zuerst etwas passieren?
Genug Platz wäre da. Und dennoch kommt es beim Campus Borromäum tagtäglich zu gefährlichen Situationen. Eltern kommen eigentlich vorbildlich mit dem Lastenrad, haben aber ihre Platznot. Radler queren die Straße an einem der beiden Zebrastreifen, die dafür nur unzureichend gekennzeichnet sind. Einige wenige versuchen, sich am Gehsteig durchzukämpfen, wo Radfahren nicht erlaubt ist. Und der für eine bessere Lösung reservierte Grünstreifen ist immer noch überwuchert.
Die Lage ist nicht neu. Es kommt tagtäglich zu gefährlichen Situationen im Verkehr. Man fragt sich, ob zuerst etwas passieren muss.
Gerald Gutschi, Leiter Praxiskindergarten Campus Borromäum
Kindergarten-Leiter Gerald Gutschi kann die Kritik nur unterstreichen: „Die Verkehrssituation ist nicht neu. Man weiß es seit Langem.“ Immerhin strömen 1000 Kinder und Jugendliche auf das Gelände mit zwei Schulen und Kindergarten.
Die Erzdiözese trat die Fläche im Zuge des Umbaus ab. Stadt und Land streiten um die Finanzierung des Rad- und Fußweges. „Eine Ausschreibung ist in Vorbereitung“. heißt es beim Land. Eine Lösung kommt frühestens 2027.
„Es geht um die Sicherheit“, schlägt Stefan Faullend vom Elternbeirat im Kindergarten Alarm. Auch seine Vize Kerstin Winter müht sich täglich ab: „An der Eberhard-Fugger-Straße gibt es nur auf einer Seite einen Radstreifen.“ Die vielbefahrene Straße kommt für sie als Alternative nicht infrage. Der Unfall an der Ederkreuzung, wo eine Radfahrerin starb, ist Warnung genug. Dort sind Verbesserungen zugesagt. Kommende Woche sollen endlich Arbeiten starten.
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