Vandalismus im Libanon

Israelischer Soldat beschädigte Jesus-Figur

Ausland
20.04.2026 06:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Große Empörung herrscht über das Verhalten eines israelischen Soldaten während seines Einsatzes im Süden Libanon. Am Sonntag ist nämlich ein Foto aufgetaucht, auf dem dem der Armeeangehörige eine Jesus-Figur aus Holz mit einem Hammer beschädigt (siehe Bild unten).

Man nehme den Vorfall äußerst ernst, postete die Armee auf der Kurznachrichtenplattform X. Das Verhalten des Soldaten sei in keiner Weise mit den Werten vereinbar, die von Soldaten erwartet würde. Die Armee teilte mit, es sei nach einer ersten Untersuchung festgestellt worden, dass das Bild einen Soldaten im Südlibanon zeige. Gegen die Beteiligten würden angemessene Maßnahmen ergriffen, hieß es von der Armee weiter.

Darüber hinaus wolle man die Gemeinde bei der Wiederherstellung des Kruzifixes an seinem Standort unterstützen. Rund jeder dritte Libanese ist Christ.

Netanyahu: Wollen keine zivile Infrastruktur beschädigen
Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon verkündet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte gesagt, die israelische Armee solle in einer „verstärkten Sicherheitszone“ im Südlibanon bleiben. Weiter hieß es in der Mitteilung der israelischen Armee, man sei damit beschäftigt, die von der Hisbollah im Südlibanon errichtete terroristische Infrastruktur zu zerstören. Man habe keine Absicht, zivile Infrastruktur, einschließlich religiöser Gebäude oder religiöser Symbole, zu beschädigen.

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