Freund war Zeuge

Bergsteiger (36) stürzte 170 Meter in die Tiefe

Tirol
19.04.2026 21:05

Im Bereich des Stubaier Gletschers in Tirol wollten Sonntag zwei Freunde (21 und 36) die Stubaier Wildspitze auf mehr als 3300 Metern erklimmen. Doch knapp unter dem Gipfel die Tragödie: Der 36-Jährige stürzte vor den Augen seines Begleiters ab. 

Mit Skiern und teilweise mit dem Lift ging es Sonntag für den 36-jährigen Österreicher und seinen Freund (21) aus Italien zum Einstieg des Gratanstieges der Stubaier Wildspitze. Das letzte Stück bis zum Gipfel nahmen die Alpinisten gut ausgerüstet mit Steigeisen und Pickel in Angriff. Die Skier befestigten sie auf ihren Rucksäcken. 

Abgestürzter blieb reglos liegen
Das Duo stieg über den ausgesetzten Südostgrat und hatte sich bereits bis in die Nähe des Gipfels vorgekämpft. „Auf einer Meereshöhe von 3275 Metern kam der 36-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz“, schildert die Polizei den Unfall. Der Mann rutschte zuerst über eine steile Firnflanke hinunter. Er hatte keine Chance, sich irgendwo festzuhalten. In der Folge stürzte der Österreicher 170 Meter über extrem steiles und felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe. Er überschlug sich mehrmals und blieb am Fuße eines Felsabbruchs reglos liegen.

Der Freund musste alles mitansehen. Er schlug sofort Alarm und setzte die Rettungskette in Gang. Die Bergrettung Neustift und ein Alpinpolizist rückten aus. Das Schlimmste wurde befürchtet. Doch der Abgestürzte lebte, als die Retter bei ihm eintrafen. Der Mann hatte sich jedoch schwere Verletzungen zugezogen. Trotz schlechter Wetterbedingungen konnte ein Notarzthubschrauber für eine Taubergung bis zum Unfallort vordringen. Der Schwerverletzte wurde in die Klinik geflogen. 

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