Im Mühlviertel

Wolf kam zu nahe zum Hof: zum Abschuss freigegeben

Oberösterreich
17.04.2026 13:33

Es ist eine heikle Aufgabe für die Jäger, denn aktuell sind Wölfinnen mit ihren Jungtieren unterwegs. Dennoch darf und soll im Mühlviertel ein Isegrim erlegt werden. Er kam einem Bauerhof mehrmals viel zu nahe.

„Die Abschussfrist beträgt vier Wochen, aber das Gebiet ist eingeschränkt“, heißt es aus dem Büro von Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. Denn es soll verhindert werden, dass irrtümlich eine Wölfin ins Visier der Jäger kommt, die derzeit für Nachwuchs sorgen muss.

Auf Kameras „eingefangen“
Im Jagdgebiet von St. Georgen am Walde gilt aber jetzt, dass ein Risikowolf entnommen werden soll. Das Tier hatte sich in den vergangenen Wochen mehrfach einem Bauernhof genähert, und – wie es im Sprech der Wolfsmanagementverordnung heißt – zu „Aktivitätszeiten des Menschen“, also zwischen fünf und 22 Uhr. Neben aktiven Sichtungen und Vergrämungen gibt es auch mehrere Aufzeichnungen von Wildtierkameras, die rund um den Hof postiert sind.

Zwei Wölfe erlegt
Im Vorjahr wurden zwar Wölfe in Oberösterreich zum Abschuss freigegeben, wurden aber in der „Todesfrist“ nicht gesichtet und überlebten. Seit dem Jahr 2023 wurden zwei Risikowölfe in Oberösterreich erlegt, im Vorjahr wurde bekanntlich der Schutz des Wolfes reduziert und die Entnahme, also den Abschuss, erleichtert.

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