Maria Lalics setzt als neue Leiterin in der Justizanstalt St. Pölten künftig auf Veränderung. Denn der Strafvollzug unter Druck. Zahlreiche Ehrengäste gratulierten zum Amtsantritt.
Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen wurde in St. Pölten zur feierlichen Amtseinführung geladen: Nach Christian Pawle als neuen Leiter der Staatsanwaltschaft und Martina Spreitzer-Kropiunik als neue Präsidentin des Landesgerichts wurde nun die Justizanstalt St. Pölten in neue weibliche Hände gelegt. Maria Lalics lenkt ab sofort offiziell die Geschicke der 120 Jahre alten und auf etwa 250 Insassen ausgelegten Haftanstalt inmitten der Landeshauptstadt.
Rückkehr nach St. Pölten
Damit werde die Führungsriege der heimischen Justizanstalten wieder ein Stück weiblicher, wie Justizministerin Anna Sporrer betont. Während Lalics ab 2011 als Staatsanwältin Straftäter in St. Pölten hinter Gitter brachte – bis sie 2017 ins Justizministerium wechselte – möchte sie mit ihrer Rückkehr nun „direkt an der Basis mithelfen“. Denn der Strafvollzug stehe unter Druck. Als Herausforderung nennt Lalics etwa die Überbelegung der Gefängnisse und den Personalmangel. Es brauche auch bauliche und sicherheits- technische Verbesserungen und den Ausbau der Sozialarbeit. Denn Sicherheit entstehe durch Veränderung.
Ehrengäste gratulierten zahlreich
Der feierlichen Amtseinführung wohnten Bürgermeister Matthias Stadler, Militärkommandant Georg Härtinger, Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes, Roland Scherscher (Leiter Staatsschutz) und Feuerwehrkommandant Didi Fahrafellner bei.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.