Christian Pawle sieht als neuer Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten die Justiz aktuell in Sachen Cybercrime gefordert. Die Strafverfahren werden dabei auch immer internationaler.
Ganze 21.000 Verfahren wurden im Vorjahr von der Staatsanwaltschaft St. Pölten bearbeitet. Die Strafverfahren selbst werden dabei immer komplexer und internationaler. „Ich bin sehr stolz und dankbar, an der Spitze eines so leistungsstarken Teams zu stehen“, betont Christian Pawle, der neue Leiter der Anklagebehörde in St. Pölten. Der 45-Jährige folgt damit seiner Vorgängerin Michaela Schnell nach, die ihrerseits wiederum die Leitung der Staatsanwaltschaft in Korneuburg übernommen hat.
Der feierlichen Amtseinführung Pawles am Donnerstag am Landesgericht St. Pölten wohnte auch Landespolizeidirektor Franz Popp, der Leiter des Landeskriminalamtes Stefan Pfandler, Militärkommandant Georg Härtinger und Bezirkshauptmann Josef Kronister bei. Überaus lobende Worte fanden neben Johann Fuchs (Leitender Staatsanwalt Wien) und Generalanwalt Martin Ulrich auch Justizministerin Anna Sporrer in ihren Ansprachen anlässlich des Festaktes.
Ressourcenintensive Arbeit
„Sie bringen sowohl die fachlichen als auch die menschlichen Fähigkeiten mit, die es für Ihre neue Aufgabe braucht“, so die Ministerin. Der neue Leiter selbst sieht vor allem die Cyber-Kriminalität als Herausforderung und setzt in seiner Dienststelle auf „Transparenz, Vertrauen, Verlässlichkeit“, wie Pawle betont.
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