Fußballfans treffen im August, wenn der UEFA Supercup in Salzburg gastiert, im Stadtzentrum auf Festspielgäste. Dabei trifft der Champions-League-Sieger auf den Europa-League-Sieger. Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) freut sich über den „Sport-Leckerbissen“.
Salzburgs Altstadt wird in diesem Sommer nicht nur zur Bühne für Festspielfreunde – sondern auch für Fußballfans. Wie berichtet gastiert am 12. August der Supercup des europäischen Verbandes UEFA in der Red-Bull-Arena. Während das Stadion mit 30.000 Zuschauern am Abend wohl ausverkauft sein wird, werden zahlreiche Fußballfans die Altstadt schon tagsüber bevölkern.
Gleich drei Fanzonen wird es im Stadtzentrum für die Fußballfreunde geben. Die zivilrechtliche Genehmigung dafür soll der Altstadtausschuss heute beschließen. „Es gibt von der UEFA klare Vorgaben, was stattzufinden hat“, erklärt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).
Am Residenzplatz wird es eine allgemeine Fanzone geben, die am Tag vor dem Spiel und am Spieltag geöffnet hat. Dort wird es Bühnen, Bands und ein buntes Rahmenprogramm geben. Ein Public-Viewing ist aufgrund der späten Anstoßzeit nicht vorgesehen. Zusätzlich wird es am Kapitelplatz und im Volksgarten jeweils eine Fanzone für die beiden Teilnehmervereine geben. In dem Spiel trifft der Champions-League-Sieger auf den Gewinner der Europa League.
„Es wird ein familiäres Publikum anreisen“
Beide Klubs bekommen je 7500 Tickets, der Rest geht in den freien Verkauf und an Sponsoren. Angst vor brenzligen Situationen in der Stadt hat Auinger nicht. „Aus anderen Veranstalter-Städten wissen wir, dass zum Supercup ein ganz anderes, sehr familiäres Publikum anreist“, sagt der Stadtchef. Von den Fanzonen sollen die Fans dann mit Shuttlebussen zum Stadion gebracht werden.
Auch die Kollision mit der Festspielzeit sieht Auinger eher als Vor- denn als Nachteil: „Wir können zeigen, dass wir im Sommer nicht nur ein Kulturfestival, sondern auch einen Sport-Leckerbissen beherbergen können.“ Durch Charterflüge, Hotelnächtigungen und sonstige Ausgaben rechnet Auinger mit einem mehrstelligen Millionenbetrag als Umwegrentabilität für die Betriebe in der Stadt.
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