Knapp 28.700 Euro wert
Mann verkauft Sammel-Karten, um Hochzeit zu zahlen
Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreibt: Beim Ausmisten des Dachbodens stolperte Andrew Braund über seine alte Pokémon-Sammlung. Drei Karten entpuppten sich als wahrer Schatz im Wert von fast 28.700 Euro – und sollen nun seine Traumhochzeit finanzieren.
Andrew Braund wollte eigentlich nur den Dachboden seines Elternhauses in Wimborn im Süden Großbritanniens ausmisten. Dabei fielen dem Lehrer seine Pokémon-Karten aus Kindertagen in die Hände. „Ich hätte nicht gedacht, dass sie etwas wert wären“, erzählte er der „Sun“.
Trotzdem nahm der 37-Jährige seine Sammlung einige Tage später ins Sammelkarten-Geschäft eines Freundes mit. Dieser hatte überraschende Nachrichten für Braund: Drei der Karten sind äußerst wertvoll, gemeinsam sind sie umgerechnet etwas weniger als 28.700 Euro wert. „Ehrlich gesagt hätte ich fast eine Panikattacke bekommen“, schilderte Braund diesen Moment.
Hier sehen Sie ein Bild von Braund mit seiner Verlobten und einer der Karten, das in den sozialen Medien geteilt wurde:
Karten werden versteigert
Braund weiß schon genau, was er mit den Karten machen will: Sie werden versteigert. „Ich hoffe, dass der Verkauf dieser Karten einen Teil der Kosten für meine Hochzeit decken kann“, sagte der Lehrer. Seit vorigem Jahr sind Rachel Moseley und er verlobt, im August sagen sie „Ja“ zueinander.
Sie können ihre Liebe wohl ordentlich feiern, wenn alle drei Karten verkauft werden. Der Wert der „Skyridge Charizard Holo“-Karte in neuwertigem Zustand wird umgerechnet auf bis zu 13.800 Euro geschätzt. Ein weiteres Exemplar derselben Karte in fast neuwertigem Zustand soll bis zu 11.500 Euro einbringen, während eine dritte „Reverse Holo“-Variante immerhin um bis zu 2500 Euro verkauft werden könnte.
„Haben geringsten sentimentalen Wert“
Ausgerechnet die drei wertvollen Karten sind nämlich immer noch in der Originalfolie. „Ironischerweise müssen die drei Karten aus einem der letzten Päckchen stammen, die ich je gekauft habe“, sagte der Lehrer. Schwer fällt ihm der Verkauf der Charizard-Karten nicht. „Sie haben den höchsten Geldwert, aber den geringsten sentimentalen Wert. Die Karten, die ich als Kind geliebt habe, sehen abgenutzt aus, weil sie ständig in meinen Taschen waren.“









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.