Ob in den Kommentaren zum Artikel, in Mails oder Gesprächen mit dem Redakteur: Die Geschichte der im Weinviertel (Niederösterreich) aus der Mitte des Grabsteins des an Krebs verstorbenen Tristan Hausensteiner (17) gestohlenen Star-Wars-Figur hat viele „Krone“-Leser bewegt. Die Familie bedankt sich bei allen, die ihre Hilfe angeboten haben. Das Original wird wohl verschwunden bleiben, aber gottlob hat seine Mutter für den „Fall der Fälle“ sicherheitshalber eine zweite Figur erworben.
Heftige und empörte Reaktionen löste der Bericht am Montag über den Diebstahl der Lieblingsfigur des krebskranken Kindes Tristan von dessen Grab aus: Einige Leser erklärten sich bereit, zu spenden. Für eine Neuanschaffung des Sammlerstücks ist es allerdings zu spät – die Kultfigur ist in dieser Form nicht mehr neu zu erwerben.
Ersatzfigur befand sich im Fundus der Familie
Das ahnte auch die Mutter des Star-Wars-Fans: Nach dem Friedhofseinbruch hatte sie sicherheitshalber eine zweite Figur angeschafft. Denn auf dem Friedhof war damals schon mal eingebrochen worden. Sie erklärt: „Ich danke allen, die spenden wollten. Wir werden den Bereich des Grabes jetzt verglasen lassen, damit so eine Tat nicht mehr vorkommen kann“, sagt sie.
Abschließend meint Tristans Mama: „Lieber wäre mir natürlich, wenn wir ,sein’ Original wieder erhalten würden. Das habe ich gepflegt, allein die Abnützungsspuren ließen die Vergangenheit irgendwie wieder aufleben – es war eine Einheit mit dem Grab. Danke allen ,Krone‘-Lesern, aber wir möchten die Situation keinesfalls ausnützen, wenn ohnehin eine Ersatzfigur vorhanden ist ...“
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