Mehr Aufmerksamkeit

Sabotage an Pipeline: Kärnten erhöht Kontrollen

Kärnten
13.04.2026 20:01

Nach dem Pipeline-Vorfall bei der Transalpinen Ölleitung (TAL) in Italien werden die Kontrollen auch in Kärnten intensiviert.  Es gilt, diese wichtige Energieader zu schützen.

Nach dem vermeintlichen Sabotageakt Ende März bei der Transalpinen Ölleitung (TAL) nahe Tolmezzo, herrscht in Kärnten erhöhte Aufmerksamkeit. Was zunächst wie ein technisches Problem aussah, entwickelt sich nun zu einem brisanten Fall. Ein Hochspannungsmast, der eine Pumpstation versorgt, soll gezielt manipuliert worden sein. Mehrere Tage lang floss kein Rohöl Richtung Österreich und Raffinerien mussten auf Reserven zurückgreifen.

Im Bezirk Hermagor, wo die Leitung bei Kötschach-Mauthen durch einen Tunnel nach Österreich führt, reagiert Bezirkshauptmann Heinz Pansi: „Wir sind uns der Problematik bewusst und haben das auch sicherheitspolitisch im Fokus.“

Intensivere Polizeistreifendienste
Als erste Reaktion wurden etwa die Polizeistreifen rund um die für Österreich und Deutschland so wichtige Energieader intensiviert. Der Zwischenfall zeigt dabei einmal mehr, wie sensibel diese Infrastruktur ist. In der Zwischenzeit ermitteln bereits Behörden und Geheimdienste in Italien.

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