„Krone“-Kommentar

Europa sagt klar: „Bis hierher und nicht weiter!“

Kolumnen
13.04.2026 18:00

Seit Sonntag wissen wir: Trump und Putin können in Europa keine Wahlen gewinnen. So weit ist es noch nicht gekommen.

Vielmehr wurde Europa gestärkt. Orbán konnte auch nicht verhindern, wovor er im Wahlkampf gewarnt hatte: „Lasst nicht zu, dass Selenskyj zuletzt lacht.“

Péter Magyar ist alles andere als ein Linker, aber er ist kein europäischer Geisterfahrer wie Orbán. Er ist vielleicht nicht einmal ein richtiger Anti-Orbán, aber er ist auf jeden Fall ein Anti-Populist.

Analysiert für die „Krone“: Außenpolitik-Experte Kurt Seinitz
Analysiert für die „Krone“: Außenpolitik-Experte Kurt Seinitz(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Orbán war die Identifikationsfigur der Populisten in Europa. Sie haben die Wahlen verloren. Überhaupt läuft es in letzter Zeit nicht so gut für jene Populisten, die ihre Qualifikation zum Regieren schon beweisen mussten: Geert Wilders erhielt von den Niederländern einen Dämpfer und Giorgia Meloni scheiterte mit ihrer Pseudo-Justizreform.

Zusammengefasst lässt sich zum europäischen Wählerverhalten zum Rechtstrend sagen: bis hierher und nicht weiter! Recht muss Recht bleiben.

Es ist kein Widerspruch, dass die Le-Pen-Partei die französischen Präsidentschaftswahlen gewinnen könnte oder die AfD im Herbst das Bundesland Sachsen. Vielleicht ist es doch das Risiko wert, die Parteien mit den einfachen Antworten auf schwierige Fragen erst an die Regierung kommen zu lassen, um sie zu entzaubern. Orbáns 16 Jahre waren aber eindeutig zu viel. Ungarn war knapp am Absturz.

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