Lavant in Gefahr

Erneut verschmutzt: Öl im Fluss sorgt für Aufsehen

Kärnten
10.04.2026 17:21
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Die Feuerwehr Wolfsberg musste am Freitagnachmittag in die Wolfsberger Innenstadt ausrücken. Ein Ölfilm schwimmt in unmittelbarer Nähe der Fleischbrücke auf der Wasseroberfläche. Eine Ölsperre wurde eingerichtet. 

Erneut ist der Fluss im Bezirk Wolfsberg verunreinigt – und das nach so kurzer Zeit. Für enormes Aufsehen hat der Vorfall etwas flussabwärts bei St. Andrä im Lavanttal gesorgt. Eine ausgetretene Chemielauge sorgte für ein massives Fischsterben. Nun sind die Einsatzkräfte, die Feuerwehr Wolfsberg und Polizei, erneut ausgerückt. Passanten sind auf den Vorfall aufmerksam geworden. 

Mit Ölwürfeln versucht die Feuerwehr, das Öl zu binden.
Mit Ölwürfeln versucht die Feuerwehr, das Öl zu binden.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)
Der Vorfall ereignete sich in der Wolsberger Innenstadt.
Der Vorfall ereignete sich in der Wolsberger Innenstadt.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)
Die Ölsperre bleibt bis morgen Früh.
Die Ölsperre bleibt bis morgen Früh.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)
Die Einsatzkräfte bei der Arbeit.
Die Einsatzkräfte bei der Arbeit.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)
Die Sperre wurde an beiden Uferenden befestigt.
Die Sperre wurde an beiden Uferenden befestigt.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)
Ein Bild von der Fleischbrücke aus.
Ein Bild von der Fleischbrücke aus.(Bild: Feuerwehr Wolfsberg)

Ölsperre bis morgen in der Früh
„Wir haben eine Ölsperre eingerichtet“, informiert Einsatzleiter Christoph Gerak. Außerdem versucht die Feuerwehr, das Öl mit speziellen Ölbindewürfeln (siehe Bild oben) zu binden. Die Würfel bestehen aus wasserabweisendem Material und schwimmen auf der Oberfläche. Die Sperre bleibt voraussichtlich bis morgen Früh. Woher die Ölspur kommt, ermittelt aktuell die Polizei. Der Ölfilm ist nicht zu übersehen, und es ist auch ein leichter Geruch wahrnehmbar.

„Wir haben versucht, das Öl zu binden“, so Gerak. Der Landeschemiker hat auch schon Proben genommen und auch die Behörde ist informiert. Es ist nicht so viel Öl“, beschwichtigt der Einsatzleiter gegenüber der „Krone“ den Vorfall. Ob eine Gefahr für die Umwelt besteht, ist derzeit noch unklar.

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