




Tote Fische und Schaum verängstigten am Sonntag Spaziergänger im Lavanttal: Eine Lauge gelangte nach einem Störfall in der Papierfabrik ins Wasser. Die Naturbelastung sollte in einigen Stunden vorüber sein.
In der schönen Aulandschaft in St. Andrä im Lavanttal ging die „Krone“-Leserin auch am Sonntag spazieren – bei herrlichem Wetter! Doch unweit der Kläranlage machte sie eine traurige Entdeckung: Lauter tote Fische wurden vom Wasser zu den Steinen am Ufer angeschwemmt.
Als Polizei und Experten die Sachlage genauer zu betrachten begannen, stand als Ursache für das Fischsterben eine Ammoniakvergiftung im Raum.





Und bald stellte sich heraus: Durch eine nächtliche Störung in der Papierfabrik Mondi in St. Gertraud dürfte eine Lauge in den Kanal und somit in die Kläranlage von St. Andrä gelangt sein. Eine hohe Belastung an chemischem Sauerstoff, der Auskunft über Schadstoffe im Wasser gibt, wurde nachgewiesen.
In wenigen Stunden sollte das Wasser durch die Anlage wieder geklärt sein. Ein Landeschemiker überwacht die Vorgänge. Auch am Montag werden noch Proben gezogen.
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