Lange Wartezeiten

Böschungsbrände bringen Zugverkehr zum Erliegen

Steiermark
08.04.2026 20:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wer am Mittwochnachmittag bzw. -abend auf der Weststrecke oder der Südbahn unterwegs war, benötigte vor allem eines: Geduld. Mehrere Böschungsbrände lösten Großeinsätze der Feuerwehr aus – und legten den Zugverkehr teils komplett lahm. Auf mehreren Abschnitten ging zeitweise nichts mehr.

Lange Wartezeiten und gesperrte Strecken sorgen in der Steiermark für Ärger bei den Fahrgästen. Am Grazer Hauptbahnhof sollen sich teils chaotische Szenen abspielen: Viele Reisende saßen seit rund 16 Uhr fest, vor den Schaltern bildeten sich lange Schlangen. Laut ÖBB endete die Sperre um 20.10 Uhr, seitdem gibt es wieder uneingeschränkten Bahnverkehr. 

(Bild: FF Übelbach-Markt)
(Bild: FF Übelbach-Markt)
(Bild: FF Übelbach-Markt)
Die FF Übelbach im Einsatz
Die FF Übelbach im Einsatz(Bild: FF Übelbach-Markt)

Ein Böschungsbrand auf der Südbahnstrecke hielt die Feuerwehren stundenlang auf Trab. Konkret brachte ein zehn Kilometer langer Böschungsbrand zwischen Peggau-Deutschfeistritz und Mixnitz-Bärenschutzklamm den Zugverkehr in diesem Bereich zum Stillstand. Fernzüge zwischen Wien und Klagenfurt wurden laut ÖBB teils über Leoben und das Murtal umgeleitet, auf der Strecke zwischen Bruck/Mur und Graz-Hauptbahnhof gab es einen Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Waldbrandgefahr ist aufgrund der Trockenheit regional sehr hoch:

Völlig gesperrt war allerdings die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt, obwohl sie vom Brand eigentlich nicht betroffen war. Das sorgte bei Pendlern für Unmut. „Warum kann man nicht einfach verfügbare Railjets auf dieser Strecke einsetzen?“, fragt ein Betroffener, der sich bei der „Krone“ gemeldet hat. Eine konkrete Begründung für die Sperre der Koralmbahn war Mittwochabend bei den ÖBB nicht zu erfragen. 

Starke Verzögerungen auch auf Weststrecke
In Niederösterreich hatte ein Brand neben den Gleisen am Nachmittag für erhebliche Verzögerungen auf der Weststrecke gesorgt. Zwischen dem Bahnhof St. Pölten und dem Tullnerfeld waren die Feuerwehren ebenfalls stark gefordert. Hier kam der Zugverkehr für rund 90 Minuten zum Stillstand.

Die Fahrgäste mussten sich in Geduld üben, bis die Flammen gelöscht waren. Bis 18.19 Uhr war laut ÖBB „kein Zugverkehr möglich“. Es wurde empfohlen, mehr Reisezeit auf der betroffenen Strecke einzuplanen. 

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