Trockenheit und Wind

Nächster Waldbrand fordert steirische Feuerwehren

Steiermark
04.04.2026 14:17

In Jagerberg (Südoststeiermark) ist am Karsamstag ein Waldbrand ausgebrochen. 86 Feuerwehrleute mussten ihn löschen. Trockenheit und Wind sorgen aktuell dafür, dass sich Flammen leicht ausbreiten – die Feuerwehr mahnt deswegen zu größter Vorsicht bei Osterfeuern.

Es ist schon der zweite Waldbrand in der Steiermark am Osterwochenende: Am Karfreitag mussten in Leoben 40 Feuerwehrleute einen 7000 Quadratmeter großen Waldbrand löschen, nachdem Burschen (12) mit einem Feuerzeug gezündelt hatten.

Am Karsamstag rückten die Einsatzkräfte wiederum in der Gemeinde Jagerberg aus. Um 9.55 Uhr wurden die Feuerwehren Glojach, Grasdorf, Jagerberg, St. Stefan im Rosental und Wetzelsdorf per Sirenenalarm zum Einsatz in den Ortsteil Hamet gerufen. Sofort wurde eine Leitung für Wasser gelegt, mit der die Feuerwehrleute dann begannen, die Flammen zu bekämpfen. 

Am Vormittag des Karsamstags mussten Feuerwehrleute in Jagerberg einen Waldbrand löschen.
Am Vormittag des Karsamstags mussten Feuerwehrleute in Jagerberg einen Waldbrand löschen.(Bild: Strohmaier M. / A08 St. Stefan i.R.)

Schwierige Bedingungen
Weil das Waldstück steil abfällt, waren die Florianis besonders herausgefordert. Insgesamt standen 86 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Um 10.30 Uhr konnte bereits „Brand aus“ gegeben werden, um 12 Uhr war die Feuerwehr wieder einsatzbereit. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar.

Land und Feuerwehr mahnen vor Osterfeuern
Zwischen Samstag, 15 Uhr und Sonntag, 3 Uhr sind Osterfeuer in der Steiermark prinzipiell erlaubt. Sowohl das Land als auch der Landesfeuerwehrverband appellieren aber an die Vernunft: „Vor allem, wenn Wind aufkommt, sollte man das Feuer schnell löschen oder gar nicht erst entzünden“, sagt Feuerwehrsprecher Tom Meier. Gerade im Süden des Landes ist es in den Wäldern staubtrocken.

Oft stehen die Einsatzorganisationen schon zum Löschen bereit. „Privaten empfehlen wir dringend, genug Löschmittel zur Stelle zu haben.“ Außerdem müssen Mindestabstände eingehalten werden und es dürfen nur trockene, biogene Materialien – etwa Holz – verbrannt werden. „Man sollte auf keinen Fall Brandbeschleuniger verwenden“, sagt Meier.

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