Steht Lukas Grgic vor dem Abschied von Rapid? Der Mittelfeldspieler sprach in der Halbzeitpause des Play-off-Rückspiels gegen Ried offen über seine Zukunft und ließ mit klaren Aussagen aufhorchen.
Der Vertrag des 30-Jährigen läuft Ende Juni aus. Gespräche über eine Verlängerung habe es bislang allerdings nicht gegeben. „Heute haben sie mir angekündigt, dass wir reden. Aber bis heute kein Gespräch. Weder Gespräche noch Verhandlungen“, erklärte Grgic bei Sky.
„Ich bin Rapidler mit Leib und Seele“
Der Mittelfeldspieler machte aber gleichzeitig klar, dass er sich bis zuletzt voll mit dem Klub identifiziert. „Ich bin Rapidler mit Leib und Seele. Bis zu meinem letzten Tag mache ich das professionell. Dann muss man sich auch umschauen als Familienvater und man wird sich Gedanken machen.“
Einen Wechsel ins Ausland schließt Grgic nicht aus. „Prinzipiell sind meine Familie und ich offen für alles, auch für das Ausland. Natürlich ändern sich die Prioritäten mit zwei Kindern. Sie sind aber noch nicht schulpflichtig.“
„Wenn bis 25. Mai noch nicht gesprochen wird, ...“
Eine besondere Verbindung gab es im Sky-Interview zudem zu Moderator Marko Stankovic. Beide standen bereits 2017 gemeinsam bei Ried auf dem Platz. Grgic legte nach: „Wenn bis 25. Mai noch nicht gesprochen wird, dann wissen wir alle, dann weißt du, was Sache ist ...“
Zieht es ihn nach Polen?
Die Reise von Grgic könnte künftig nach Osteuropa führen. Wie die polnische Sportzeitung „Przeglad Sportowy“ berichtet, soll Grgic ein Thema bei Legia Warschau sein. Der Traditionsklub hält aktuell bei 15 Meistertiteln, der letzte Triumph datiert allerdings aus dem Jahr 2021. In der abgelaufenen Saison kam Legia in der Ekstraklasa nicht über Rang sechs hinaus.
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