Nach dem Mord an der 38-jährigen vierfachen Mutter im niederösterreichischen Sooß sitzt der Schock noch tief. Auch Ex-Kanzler Sebastian Kurz zeigt sich betroffen und veröffentlicht einen Spendenaufruf für die Familie der Toten.
„Die schreckliche Gewalttat, die sich am Ostersonntag in Sooß ereignet hat, hat uns alle zutiefst erschüttert“, steht in dem Text, den der türkise Ex-Kanzler Kurz am Mittwoch auf Facebook veröffentlicht hat.
Der Text ist im gleichen Wortlaut auch auf der Webseite der Gemeinde Sooß zu finden. „Worte allein reichen leider nicht“, deswegen wolle die Marktgemeinde der Familie von Maria O. (Name geändert) in dieser traurigen Zeit finanziell unter die Arme greifen.
Sebastian Kurz hat einen Spendenaufruf auf Facebook geteilt:
Der Spendenaufruf samt Bankverbindung ist im Namen des Sooßer Bürgermeisters Hermann Rauch geschrieben. Dieser macht auch öffentlich, wofür das Geld gebraucht wird: „Die Spenden helfen, Unterbringungskosten für die Kinder, Beerdigungskosten sowie unerwartete Kosten zu decken.“
Man vertraue auf die Hilfsbereitschaft der Bürger und wolle ein Zeichen setzen, „dass wir füreinander da sind und unsere Kinder nicht allein lassen“, heißt es in dem Text. Der Bürgermeister ruft dazu auf, diesen auch zu teilen, „damit möglichst viele Menschen die Möglichkeit bekommen, zu helfen“. Das hat auch der ehemalige ÖVP-Chef gemacht, der den Text der Gemeinde kommentarlos auf Facebook veröffentlicht hat.
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