Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe ist international auf positive Reaktionen gestoßen. Die Ukraine hofft nun, dass ihr Krieg nun wieder stärker in den Fokus gerät. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in diesem Zusammenhang sein Angebot für eine Feuerpause erneuert.
„Wir sind bereit, spiegelbildlich zu antworten, wenn die Russen ihre Angriffe einstellen“, schrieb Selenskyj auf mehreren Social-Media-Plattformen. Eine Waffenruhe könne die Voraussetzungen für eine Übereinkunft über ein Ende des Krieges schaffen.
Russland begrüßte die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran ebenfalls und setzt nun offenbar darauf, dass die Friedensgespräche zur Ukraine wieder aufgenommen werden können. Russland hoffe, dass die USA nun die Zeit und den Spielraum hätten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem Telefonat mit Journalisten.
Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift die Ukraine auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden stehen dabei in keinem Verhältnis zu den verheerenden Kriegsfolgen russischer Angriffe in der Ukraine.
USA von „Großteil der europäischen Führung enttäuscht“
US-Vizepräsident JD Vance, äußerte sich am Mittwoch sowohl über den ukrainischen Staatschef als auch über mehrere europäische Staaten äußerst kritisch. „Wir lieben Europa und seine Kulturen, die Vereinigten Staaten sind letztlich eine ,Tochternation‘ des europäischen Kontinents, aber wir waren von einem Großteil der europäischen politischen Führung enttäuscht, die nicht wirklich daran interessiert zu sein scheint, den Krieg in der Ukraine zu beenden“, sagte Vance am Mathias während eines Besuchs im ungarischen Corvinus Collegium.
„Wir haben Hilfe von einigen Partnern erhalten: Giorgia Meloni war sehr hilfreich, ebenso wie einige europäische Hauptstädte, zumindest hinter den Kulissen. Aber am hilfreichsten war Viktor Orbán, weil er uns dazu gebracht hat, beide Seiten zu verstehen“, betonte Vance kurz vor der am Sonntag stattfindenden ungarischen Parlamentswahl in der regierungsnahen Kaderschmiede. Äußerungen Selenskyjs über den ungarischen Ministerpräsidenten bezeichnete Vance dagegen als „skandalös“.
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