Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat mit der Tagesbestzeit im Training von Monaco die Hoffnung auf seinen ersten Formel-1-Sieg im Ferrari genährt. Der 41-jährige Brite ließ bei seiner schnellsten Runde am Freitag in Monte Carlo seinen Teamgefährten Charles Leclerc hinter sich.
Der gebürtige Monegasse hatte zuvor die erste Übungseinheit vor Hamilton für sich entschieden. Ferrari startet somit am Sonntag (15.00 Uhr/ORF 1 und Sky) als klarer Favorit in das sechste Saisonrennen.
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Platz drei im Training belegte Red-Bull-Star Max Verstappen, der jeweils schneller war als die beiden zuletzt dominanten Mercedes-Piloten. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste Rang vier seinem aktuell schärfsten Titelrivalen George Russell im zweiten Silberpfeil überlassen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte bei Sky über die Stärke der Ferrari: „In den engen, winkeligen Passagen sind sie eine eigene Liga.“
Probleme bei Weltmeister Norris
Weltmeister Lando Norris, im Vorjahr Sieger in Monaco, kassierte im McLaren nach seinem Getriebeschaden zuletzt in Kanada den nächsten Dämpfer. Der Titelverteidiger stellte sein Auto wegen eines Batterieproblems nur wenige Minuten nach Beginn des zweiten Trainings ab. Weil am Cadillac von Sergio Perez die Bremsen Feuer fingen, musste die Einheit kurz vor Schluss unterbrochen werden.
Im WM-Klassement führt Antonelli mit 43 Punkten Vorsprung vor seinem Stallrivalen Russell. Der 19 Jahre alte Italiener Antonelli hat zuletzt vier Rennen nacheinander gewonnen, Mercedes ist in dieser Saison in den Grand Prix noch ungeschlagen.
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