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Lärmschutz in Salzburg zeigt seine Wirkung

Salzburg
07.04.2026 08:00

25.000 Salzburgern wurde in vergangenen Jahren das Leben erleichtert, weil sie jetzt weniger dem Verkehrslärm ausgesetzt sind. Knapp acht Millionen Euro hat das Land Salzburg für die Maßnahmen seit dem Jahr 2018 ausgegeben. Es gibt immer noch viel zu tun.

Im Jahr 2018 waren noch 87.000 Salzburger von Verkehrslärm betroffen. Sie wohnen an Straßen, bei denen die Richtwerte von 60 Dezibel unter Tags und 50 Dezibel in der Nacht überschritten werden. Zum Vergleich erreicht ein Staubsauger im Betrieb ungefähr 75 bis 80 Dezibel.

Durch zahlreiche Maßnahmen hat sich die Zahl der betroffenen Salzburger in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. 2024 waren noch knapp mehr als 60.000 Menschen betroffen, was einen Rückgang von etwa 30 Prozent bedeutet. Rund acht Millionen Euro wurden dafür aufgewendet. In Lärmschutzwände flossen 5,5 Millionen an Förderungen etwa für neue Fenster 2,3 Millionen Euro. Förderwürdig sind Objekte, die vor der Errichtung der Straße existiert haben oder mindestens fünf Jahre alt sind. „Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen nimmt stetig zu. Umso wichtiger ist es, dass die Lebensqualität der Menschen, die entlang unserer Straßen leben, dennoch weiterhin hoch bleibt“, sagt Landesvize Stefan Schnöll (ÖVP), der sieht, dass immer noch viel zu tun ist in dem Bereich. Für das laufende Jahr ist eine Million Euro budgetiert.

Aktuell sind Schutzwände in Straßwalchen und Bad Vigaun in Vorbereitung. In den vergangenen zwei Jahren wurden welche in Lofer, Radstadt, Elsbethen, St. Gilgen und Obertrum errichtet.

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