Nach Bischofshofens Regionalliga-Aus sehen sich nahezu alle Spieler um einen neuen Verein um. Während der eine oder andere bereits ein neues Arbeitspapier unterschrieben hat, befinden sich einige schon in ernsthaften Gesprächen. Die Situation beim BSK ist damit für die Klubs auch ein Gewinn, wie ein Westliga-Trainer am Samstag schilderte.
Mit St. Johann gewann Bernhard Kletzl am Samstag das Westliga-Derby in Saalfelden verdient klar mit 4:1. Auf der Tribüne saß bereits Sommerneuzugang Said Llambay, der aus Bischofshofen zum Rivalen wechseln wird. Llambay wurde dabei von Konstantinos Chatzipirpiridis begleitet, der ebenso wie Albin Begovic als Wunschspieler Kletzls zählt.
„Was in Bischofshofen passiert ist, kommt uns natürlich entgegen. Viele Spieler haben uns kontaktiert, weil sie sich in der Umgebung wohl fühlen. Dann ist es natürlich gut, wenn der nächste Regionalliga-Klub der Nachbarort ist“, sagte Kletzl im Interview mit der „Krone“.
Die Gespräche gehen alle in die richtige Richtung.
Bernhard KLETZL, Cheftrainer TSV St. Johann
Dabei könnte bei BSK-Torjäger Chatzipirpiridis bereits zeitnah eine Entscheidung ins Haus stehen. „Die Gespräche gehen alle in die richtige Richtung“, meinte der Flachgauer, dessen Handschrift in der Sommertransferperiode durchaus lesbar sein wird. „Einen Trainer muss man auch immer daran messen, wenn er seine Philosophie in die Kaderpolitik miteinfließen lassen kann“, ist der 41-Jährige überzeugt.
Bischofshofen-Kicker heuern bei Rivale an
Wie berichtet hat der „Ausverkauf“ in Bischofshofen bereits längst begonnen. Dass einige Kicker nun aber ausgerechnet beim Rivalen unterkommen, dürfte den Vereinsverantwortlichen des BSK alles andere als gefallen.
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