Erst flüchteten sie zu Fuß, dann kamen sie selbst zur Polizei: Nach dem gescheiterten Reifendiebstahl in Salzburg vom 4. April tauchten zwei Bulgaren wieder auf – wegen eines Zettels am zurückgelassenen Kastenwagen. Es folgte das Geständnis und zudem tauchten 200 gestohlene Reifen in Wals auf...
Der gescheiterte Reifendiebstahl in Salzburg bekam am Freitag eine neue Wendung. Wie die „Krone“ berichtete wollten am Karfreitag zwei Männer in bei einer Reifenfirma in der Stadt Salzburg zuschlagen, doch Zeugen bemerkten sie. Die Verdächtigen rannten davon – zurück blieb ein Kastenwagen, Dokumente und jede Menge Beute im Kofferraum.
Die beiden bulgarischen Beschuldigten (45 und 48 Jahre alt) tauchten am Ostersamstag bei einer Polizeiinspektion auf, nachdem sie an ihrem am Tatort zurückgelassenen Fahrzeug einen Verständigungszettel entdeckt hatten.
Zuerst leugneten sie, dann folgte laut Polizei das Geständnis – nicht nur zum versuchten Diebstahl bei der Reifenfirma, sondern auch zu weiteren Diebstählen. Die Ermittler rollten die Spur weiter auf und stellten auf einem Grundstück in Wals-Siezenheim rund 200 Reifen sicher, ein Teil davon konnte bereits konkreten Diebstählen zugeordnet werden.
Zusätzlich geriet ein 56-jähriger Bulgare ins Visier: Er wird wegen Verdachts der Hehlerei angezeigt, weil er Diebesgut wissentlich gelagert haben soll. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden alle Beteiligten auf freiem Fuß angezeigt, die Ermittlungen laufen weiter.
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