Papst Leo ruft auf:
„Möge Ostern der Hoffnung neue Stimme verleihen“
Papst Leo XIV. hat am Ostermontag mit tausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom gebetet. Bei strahlendem Frühlingswetter beendete er die Osterfeierlichkeiten. Der Pontifex prangerte Blutvergießen in Kriegs- und Konfliktgebieten an und gedachte seines verstorbenen Vorgängers Franziskus.
Der Papst rief zu Gebeten für die Völker auf, die vom Krieg gequält, für die Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, und „für die Kinder, denen das Recht auf Bildung verwehrt wird“. „Möge Ostern der Hoffnung eine neue Stimme verleihen, die andernfalls zwischen den Händen der Gewalt erstickt wird“, so in dem Aufruf des Papstes.
Franziskus war „Beispiel für Glauben und Liebe“
Leo XIV. gedachte auch seines Vorgängers Franziskus. „Wir gedenken Papst Franziskus, der am Ostermontag des vergangenen Jahres sein Leben an den Herrn zurückgegeben hat“, so der Papst. Franziskus sei ein leuchtendes Beispiel von Glauben und Liebe gewesen. Am 8. Mai war dann der Kardinal Robert Prevost mit dem Namen Leo XIV. zum ersten US-Papst der katholischen Kirche gewählt worden.





Ende der Osterfeierlichkeiten
Der Papst wandte sich aus dem Fenster des Apostolischen Palasts mit Blick auf den Petersplatz an die Menge. Mit dem „Regina Coeli“ gehen die Osterfeierlichkeiten zu Ende. Ostern ist das höchste kirchliche Fest für gläubige Christen. Das Gedenken an Maria als „Himmelskönigin“ und Mutter Gottes ersetzt bis zum Pfingsttag das Angelus-Gebet, das viele von sonntäglichen Ansprachen des Papstes kennen.
Leo XIV. hatte am Ostersonntag im Petersdom die Ostermesse gefeiert und den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ („der Stadt und dem Erdkreis“) gespendet. Er hatte dabei erneut zum Weltfrieden aufgerufen. Gemeinsam mit 8000 Gläubigen hatte er davor am Samstagabend die traditionelle Feier der Osternacht eröffnet. Dabei taufte er einer Tradition folgend zehn Erwachsene.









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