Eine scharfe Granate aus dem Weltkrieg hat ein Bergsteiger in der Koschuta gefunden. Der Kroate informierte die Kärntner Polizei via E-Mail ...
Der kroatische Bergsteiger hatte eine Tour in die Karawanken unternommen und war dabei in der Koschuta über das Kriegsrelikt gestoßen. Nach der Rückkehr hat der Mann die Landespolizei Kärnten via E-Mail über seinen Fund informiert. Er konnte auch den genauen Standort sowie Bilder des Gegenstandes übermitteln.
Sofort wurde eine Sperre der Zufahrtswege zum Einstieg des Klettersteiges veranlasst und der Entminungsdienst angefordert. Mittels Polizeihubschrauber wurde der Fundort am Morgen des Pfingsmontages abgeflogen und lokalisiert.
Ein Erkundungsflug wurde durchgeführt, um sicherzugehen, dass bei einer eventuellen Sprengung sich kein Bergsteiger im unmittelbaren Gefahrenbereich befindet.
Ein Beamter des Entminungsdienstes wurde zu der Fundstelle gebracht. Vor Ort konnte der Spezialist feststellen, dass es sich bei dem gefundenen Kriegsrelikt um eine scharfe zwölf Zentimeter Werfergranate mit einer Länge von rund 60 Zentimetern handelt.
Der Blindgänger konnte vor Ort entschärft werden. Während der Entschärfung waren mehrere Polizeibeamte abgestellt, um sicherzugehen, dass auch wirklich niemand in den Gefahrenbereich gelangt. Die Granate wurde in weiterer Folge vom Entminungsdienst zur fachgerechten Vernichtung übernommen.
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