Trotz sperrigem Titel ein echter Hit auf Netflix: „Something Very Bad Is Going To Happen“ ist ein cleverer Horror-Thriller mit Wendungen, die selbst Serien-Profis nicht vorhersehen können. Lesen Sie hier die „Krone“-Kritik.
Wer bald heiratet und vielleicht ein paar klitzekleine Zweifel hat, der sollte ich von der neuen Netflix-Serie „Something Very Bad Is Going To Happen“ fernhalten. Alle anderen sollten unbedingt einschalten zu dieser Grusel-Achterbahn, die zum Altar führen soll: Die beiden Verlobten Rachel (Camila Morrone) und Nicky (Adam DiMarco) reisen zum abgelegenen Haus der Eltern des Bräutigams, um dort ihre Winterhochzeit zu feiern.
Doch schon auf dem Roadtrip dorthin beginnt sich nicht nur die Landschaft immer weiter zu verdüstern, sondern es passieren auch eigenartige Dinge. Und als Rachel nach der Ankunft nach und nach die gelinde gesagt merkwürdigen Familienmitglieder ihres Verlobten kennenlernt, merkt sie schnell, dass sie auf eine Katastrophe zusteuert ...
„Elevated Horror“ nennt sich das Genre, bei dem es nicht nur um ständige Schockmomente oder exzessives Blutvergießen geht, sondern die Handlung im Vordergrund steht und oft besonders viel Wert auf hochwertige Optik gelegt wird. Die achtteilige Netflix-Produktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie das perfekt gelingen kann.
Die Geschichte ist keineswegs leicht zu durchschauen, es gibt einige gut gemachte Wendungen, die einen immer neu an die Serie fesseln. Dazu überzeugt vor allem Leonardo DiCaprios Ex-Freundin Camila Morrone, die aktuell auch in der neuen Staffel „The Night Manager“ zu sehen ist, an der Seite von Kollegen wie Jennifer Jason Leigh, Jeff Wilbusch oder Gus Birney.
Und wem das jetzt noch nicht zum Einschalten reicht: Produzenten dieser Albtraum-Hochzeit sind die Duffer Brothers, die mit „Stranger Things“ für eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten verantwortlich waren. Wundern tut einen bei all dem nur, dass Netflix mit diesem Kracher nicht bis zur optimalen Grusel-Zeit rund um Halloween gewartet hat.
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