Der norwegische Ski-Star Henrik Kristoffersen hat eine Entscheidung getroffen: Ab sofort ist der Wahl-Salzburger auf neuen, italienischen Geschoßen unterwegs – zumindest im Sommer.
Nur wenige Tage ist es her, da hat der norwegische Wahl-Salzburger Henrik Kristoffersen seinen Abschied von Van Deer bekannt gegeben. Kristoffersen war einer der ersten, der die Skier aus der Schmiede von Marcel Hirscher unter den Füßen hatte und damit im Vorjahr sogar die kleine Kristallkugel im Slalom holte. Nach vier gemeinsamen Jahren gehen Van Deer und der 31-jährige Norweger nun eben getrennte Wege.
Wild wurde spekuliert, zu welchem Ausrüster der Technikspezialist wechselt. Welche Ski der Wahl-Salzburger im kommenden Winter fährt, bleibt weiter unklar. Die „Krone“ kann jedoch enthüllen, auf welchen Geschoßen der Norweger in nächster Zukunft Gas geben wird: Es ist die italienische Traditionsmarke Wilier Triestina. Kristoffersen wird mit neuen Rädern aus Norditalien ab sofort die heimischen Straßen und Berge unsicher machen.
„Ich bin riesengroßer Radsport-Fan“
„Das sind wirklich zwei schöne Räder. Ich freue mich schon, wenn ich sie gleich ausprobieren kann“, sagt der radbegeisterte Skistar. Als Ambassador der italienischen Traditionsmarke bekam Kristoffersen am Freitag im Salzburger Rad-Fachgeschäft „Gran Turismo Gravel Loft“ ein High-Tech-Rennrad und ein Gravelbike überreicht. Auf einem Wilier Triestina Filante SLR, wie es Kristoffersen ab sofort fährt, holte der Brite Mark Cavendish 2024 seinen 35. Sieg bei der Tour de France und überholte damit Rekordsieger Eddy Merckx.
In den nächsten Tagen, noch vor einem wohl verdienten Urlaub im Süden, will der Skifahrer die beiden italienischen Geschoße ausführen. Am kommenden Ostersonntag stehen die Räder am Nachmittag jedenfalls still. Da wird vor dem Fernseher die berühmte Flandern-Rundfahrt angeschaut. „Ich bin riesengroßer Radsport-Fan, habe auch in den vergangenen Jahren für das norwegische Fernsehen bei Paris-Roubaix im Studio gearbeitet.“
Auf dem Sattel ist Kristoffersen genauso ehrgeizig wie bei seiner Paradedisziplin. So hat er etwa den bekannten Mondsee-Radmarathon vergangenes Jahr absolviert. Eine ambitionierte Platzierung um die 200 war ihm zu wenig. „Das war letztes Jahr nach der Postalm wirklich zach“, gibt der Spitzensportler zu. Einer Verbesserung bei der Ausgabe im kommenden Juni stehen aber private Verpflichtungen im Wege. „Ich würde echt gerne, aber das geht sich dieses Jahr leider nicht aus.“
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