Der BSK kämpft weiter um eine Regionalliga-Heimstätte für die kommende Saison. Weder die Anlage in Bischofshofen noch das Sportzentrum Nord erfüllen derzeit die Voraussetzungen. Der Salzburger Fußballverband prüft nun mögliche Lösungen – eine Entscheidung könnte schon heute fallen.
Bis vergangenen Freitag hatte Westligist BSK Zeit, um beim Salzburger Fußballverband eine Spielstätte für die kommende Saison zu melden. Die Pongauer reichten neben der Anlage in Bischofshofen das Sportzentrum Nord ein. Dort ist auch 2. Klasse-Nord-Klub Fortuna Salzburg beheimatet, mit dem der Drittligist eine Spielgemeinschaft plant. Das Problem? Weder auf dem einen noch auf dem anderen Platz kann der BSK in der Regionalliga spielen. In Bischofshofen zieht der Skiclub mit 1. Juli auf der Anlage ein, im Sportzentrum Nord ist Drittliga-Fußball laut Stadt Salzburg nicht möglich.
Peter Haas, Boss des Verbands, betonte gestern, dass man derzeit alle eingereichten Unterlagen von Bischofshofen prüfe. Zudem erklärte er, dass trotz Ablauf der Frist auch andere Standorte – falls die Entscheidungsträger des BSK noch weitere im Talon haben – ins Auge gefasst würden. „Wir hoffen, dass wir eine Lösung für Bischofshofen finden“, so Haas, der anfügte: „Wir wissen aber, dass wir eine Entscheidung brauchen. Die Vereine, die von dieser Situation betroffen sind, benötigen Planungssicherheit.“
Trotzdem bat er gestern noch um etwas Geduld. Läuft alles wie geplant, soll heute der Tag der Wahrheit für Bischofshofen sein. Passend für diese Causa wäre es aber, wenn sie sich weiter in die Länge zieht.
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