Osterferien in Wien bedeuten bei U-Bahn, Bus und Bim vor allem eines: Chaos und Gedränge. Warum das Fahren mit den Öffis im Feiertagsmodus stets zum Stresstest wird.
Volle Garnituren, längere Wartezeiten und ein Gefühl von Chaos, das so gar nicht zu den eigentlichen ruhigen Osterfeiertagen passen will – das erleben die Wiener und Zigtausende Pendler aus dem Umland derzeit, wenn sie mit den Öffis in der Stadt unterwegs sind.
Auch, wenn laut Wiener Linien im Durchschnitt zu Ferienzeiten um rund zehn Prozent weniger Fahrgäste unterwegs sind – die Rechnung geht zu Ostern nicht auf. Auf allen Fahrplänen sei transparent ausgeschildert, wie der jeweilige Fahrplan in den Ferien aussieht. Die U3 kommt in den Ferien alle drei bis fünf Minuten statt alle zwei bis fünf Minuten.
Zur Taktverdünnung kommen diesmal nämlich unzählige Sperren, Umleitungen und Ersatzverkehr. Sie sorgen dafür, dass sich Fahrgäste auf weniger Linien konzentrieren – mit entsprechend überfüllten Waggons. Wenn dann, wie am Donnerstag, die U1 und U3 mit Betriebsstörungen glänzen, ist das Öffi-Chaos perfekt.
S-Bahn-Sperre als Damoklesschwert
Doch die Situation wird sich noch weiter verschärfen: Im Sommer werden Teile der Linien U3 und U4 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Das alles lässt das Schlimmste für die Sperre der S-Bahn-Stammstrecke befürchten.
Die U-Bahnen sind schon jetzt knallvoll. So werden wir die Sperre der Schnellbahn-Stammstrecke ab Herbst niemals stemmen können.

Heidi Sequenz, Gemeinderätin (Grüne)
Bild: Gerhard Bartel
Zwischen Praterstern und Hauptbahnhof geht ab 7. September 2026 nämlich für 14 (!) Monate gar nichts mehr. „Verdichtung der U-Bahn-Intervalle, Umleitung und Verstärkung von Straßenbahnlinien und gezielte Information und Fahrgastlenkung seitens ÖBB und Wiener Linien an neuralgischen Punkten sollen für einen stabilen Betrieb sorgen“, so die Wiener Linien.
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