Schwere Zeiten gibt es ab Herbst wegen der S-Bahn-Sperre in Wien. Zigtausende Menschen müssen sich Alternativrouten suchen. „Krone“-Leser sparen nicht mit Kritik – vor allem an der Chefin.
Die 14-monatige Sperre der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof bei den ÖBB ab September 2026 wirft ihre Schatten voraus. Doch nicht nur die Mega-Bauarbeiten und die Einschränkungen treiben zigtausenden Pendlern schon jetzt die Schweißperlen ins Gesicht. Auch die Aussagen von Wiener-Linien-Chefin Alexandra Reinagl sorgen für Kopfschütteln und heftige Reaktionen bei „Krone“-Lesern. Ihr ernst gemeinter Rat bei der Präsentation des Ersatzverkehrskonzepts: Die Öffis zu Spitzenzeiten zu „meiden“. Wenn möglich.
„Hauptsache, die Ticketpreise wurden erhöht für den verhöhnenden Rat, dass man nicht zu Stoßzeiten fahren soll“, schreibt User KroneLeser8183. „Geht eindeutig an der Lebensrealität von uns Pendlern vorbei“, so Downunder73.
Die Sperre der Schnellbahn wird Wien und Umgebung jedenfalls vor enorme Herausforderungen stellen. Damit ab Herbst kein Öffiverkehrsinfarkt droht, sollen vor allem U-Bahnen, Bims und Busse als Alternative dienen. U1, U2, U4 und U6 sollen in den Spitzenzeiten deutlich verdichtet werden und dadurch in kürzeren Intervallen fahren. Die Wiener Linien und ÖBB hoffen aber auch, dass Pendler dann vermehrt auf Homeoffice setzen, sich andere Routen suchen oder alternative Verkehrsmittel verwenden – wie etwa Fahrräder.
“Es wird eng werden und dazu stehe ich“
Die düstere Prophezeiung von Öffi-Chefin Reinagl: „Es wird eng werden und dazu stehe ich. Besonders in der Früh, zwischen 7 und 8 Uhr.“ Da wird man sich in manchen überfüllten Öffis dann also sprichwörtlich wie die Sardine in der Dose fühlen.
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