Mit 1. April ist im Burgenland das neue Pflegemodell gestartet. In Stinatz zeigt ein Lokalaugenschein, wie Betreuung, Tagesstruktur und Pflege im Alltag bereits ineinandergreifen.
Mit gestern startete das neue Pflegemodell im Burgenland. Das Land ist künftig in 28 Regionen eingeteilt, 71 Pflegestützpunkte sollen bis 2029 entstehen. Aktuell sind zwei davon in Betrieb, darunter jener in Stinatz. Ein Lokalaugenschein zeigt: Das System funktioniert. Betrieben wird der Standort von der Volkshilfe, die insgesamt zehn Regionen betreut und allein rund 900 Menschen täglich in der mobilen Pflege versorgt.
Ziel sei es, „Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen“, sagt Volkshilfe-Präsidentin Verena Dunst. Personell sieht man sich beim größten Anbieter jedenfalls gut aufgestellt. „Wir sind in der glücklichen Lage, ausreichend Personal zu haben“, sagt Pflegedienstleiterin Karin Csencsits. Gesucht werde dennoch weiter, vor allem diplomiertes Personal.
Tagesbetreuung täglich von 8 bis 18 Uhr
Am Stützpunkt in Stinatz wird schnell klar, wie es künftig laufen soll: Es wird gelacht, daneben konzentriert gespielt. Bewegung, Gespräche und gemeinsames Tun sind unser Alltag, gibt Stützpunktleiter Thomas Gruschka einen Einblick. Und: „Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.“ Die Tagesbetreuung ist wochentags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bis zu 17 Plätze gibt es. Wer will, kann auch halbtags kommen oder das Angebot testen.
In Stinatz sind auch noch zwei der fünf Wohnungen im Haus frei. Zwei weitere Pflegestützpunkte der Volkshilfe werden noch in diesem Monat eröffnet: Deutsch Jahrndorf am 11. April und Müllendorf am 25. April.
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