Luka Mladenovic ist seit Herbst am College in den USA. In Michigan ist der Salzburger aber nicht mehr so glücklich. Die Konkurrenz fehle ihm auf seiner Distanz, außerdem sei das Essen nicht gesund genug.
Der Salzburger Schwimmer Luka Mladenovic zieht an der University of Michigan die Reißleine, will noch im April an eine andere Universität wechseln. Dabei gibt sich der 21-Jährige konsequent: „Man hat mir in Michigan bessere Umstände versprochen. Mir fehlen hier die Gegner. Es fehlt auf meinen Strecken die Konkurrenz, um mich weiterzuentwickeln. Und auch die Kost ist nicht gut“, wird Mladenovic auf der Homepage des österreichischen Verbands (OSV) zitiert.
Einige Kilo abnehmen
Er müsse bis zu den Langbahn-Europameisterschaften im August in Paris unbedingt ein paar Kilo abnehmen. „Das Essen hier in den USA, speziell auf dem Campus, ist nicht das Beste. Im ersten Jahr musst du ja im Internat wohnen und hier gibt es nur Burger, Pizza und anderes Fastfood. Das geht auf Dauer nicht.“ Wo es für den zweifachen Bronzemedaillengewinner (100 m, 200 m Brust) der Kurzbahn-EM im Dezember punkto geistiger und schwimmerischer Ausbildung weitergeht, ist noch offen. Seine Wunsch-Uni ist Texas.
Eine Verstärkung ist der dreifache U23-Europameister wohl für jedes Team. Bei den NCAA-Championships hat er erst am vergangenen Wochenende in Atlanta über 200 Yards Brust mit persönlicher Bestzeit von 1:49,34 Min. Rang drei geholt. „Ich finde es echt cool, dass es momentan wirklich gut läuft, obwohl ich mir eigentlich nicht erklären kann, wieso. Schon vor der WM in Singapur habe ich einen großen Leistungssprung gemacht, habe Muskeln aufgebaut und meine Technik verbessert. Seither geht es stetig bergauf.“ Über 100 Yards Brust wurde der WM-Finalist in 50,47 Sek. Fünfter. Beim Big Ten Ende Februar in Madison, Wisconsin, hatte er zwei Siege gefeiert.
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